Neuberufene willkommen geheißen

Mit einem akademischen Festakt begrüßte die Universität Innsbruck am Donnerstag die im vergangenen Studienjahr neu berufenen Professorinnen und Professoren. Es konnte dieses Mal eine besonders große Zahl an Neuzugängen willkommen geheißen werden. Mit der offensiven Berufungspolitik wird auch ein politisches Signal gesetzt.
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Bild: Das Rektorenteam und die Dekaninnen und Dekane mit den Neuberufenen.

Insgesamt 21 Professorinnen und Professoren wurden im vergangenen Studienjahr an die Universität Innsbruck berufen. Dazu kommen 9 Berufungen von Universitätsdozentinnen und -dozenten, die auf Grund einer Novelle des Universitätsgesetzes in die Professorenschaft aufgenommen werden konnten. „Wir haben die Zahl der Berufungen deutlich steigern können und dabei in der Qualität nicht nachgegeben“, betonte Rektor Prof. Karlheinz Töchterle gestern Abend in der Aula der Universität. Dies sei in Zeiten von Sparprogrammen und begrenzten Mitteln nicht immer einfach. Die Universität Innsbruck geht aber sowohl bei den Neuberufungen als auch bei der im Rahmen der Novelle möglichen Aufwertung von Dozentinnen und Dozenten einen sehr offensiven Weg. Österreichweit führend ist die Universität auch bei den sogenannten Qualifizierungsvereinbarungen, die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Rahmen von Laufbahnstellen den Aufstieg in die Professorenschaft ermöglichen. Über 100 solche Stellen wurden bereits eingerichtet. Dieses ambitionierte Programm sei der einzige Weg eine ohnehin schon leistungsstarke Universität noch besser zu machen und die Lehrqualität durch die bessere Betreuungsverhältnisse zu optimieren. „Dies ist auch eine Vorgabe für den Bund“, betonte der Rektor. „Wir strengen uns sehr an, unterstützt uns dabei tatkräftig!“ In diesem Sinn sei die Begrüßungsfeier für die Neuberufenen auch ein starkes politisches Signal und auch ein Zeichen für die Studierenden. Der Vorsitzende des Universitätsrates, Prof. Johannes Michael Rainer, lobte die "ungemein offensive Berufungspolitik" der Universität. „Sie zeigt, dass unsere Universität fest davon überzeugt ist, in Bildung zu investieren.“ Nach der Vorstellung der Neuberufenen durch die Dekaninnen und Dekane, dankte Prof. Anke Bockreis im Namen der neuen Mitglieder der Universität und berichtete über einige persönliche Erfahrungen beim Ankommen in Tirol.

Neue Gesichter

Im vergangenen Jahr wurden folgende Personen zu Universitätsprofessorinnen und -professoren berufen:

Neuberufungen nach § 99 (3) UG 2002

  • Erna Appelt
  • Thomas Bechtold
  • Klaus Hanke
  • Armin Hansel
  • Günther Pallaver
  • Paul Scheier
  • Maria Schneider
  • Harald Stadler
  • Helmut Staubmann
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