Kräftiges Lebenszeichen der Tiroler Hochschulen

Um die gemeinsamen Kräfte noch besser bündeln, Synergien heben und gemeinsame Maßnahmen entwickeln zu können, wurde 2009 auf Initiative von Rektor Karlheinz Töchterle die Tiroler Hochschulkonferenz gegründet. In einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierten die RektorInnen der 8 Hochschulen gestern ihre neu erschienene Standortbroschüre und sprachen über ihr künftiges Arbeitsprogramm.
Die RektorInnen der Tiroler Hochschulkonferenz präsentierten ihre neue Broschüre.
Bild: Die RektorInnen der Tiroler Hochschulkonferenz präsentierten ihre neue Broschüre.

In der Tiroler Hochschulkonferenz haben sich die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, die Medizinische Universität Innsbruck, das Management Center Innsbruck (MCI), die Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik & Technik (UMIT), die Fachhochschule Kufstein, das Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol (FHG), die Pädagogische Hochschule Tirol (PHT) und die Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein (KPH) zusammengeschlossen.

 

Mit insgesamt 33.000 Studierenden, 6.300 MitarbeiterInnen, 3.000 Lehrbeauftragten und einem jährlichen Budgetvolumen von 400 Mio. Euro sind die acht Tiroler Hochschulen von enormer Bedeutung für den Standort Tirol.  Mit der soeben erschienenen Hochschulbroschüre bietet die Tiroler Hochschulkonferenz eine wichtige Orientierungshilfe für junge Menschen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland, die an einem Studium oder Kooperationen in Tirol interessiert sind.

 

Tiroler Hochschulbroschüre
 

Mit Kurzportraits aller acht Hochschulen und  einer Darstellung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Tirol, gestaltet im ansprechenden Layout der Tirol Werbung, betont die neue Broschüre darüber hinaus die gemeinsame Verantwortung und das Engagement der acht Hochschulen für den Standort Tirol und entfaltet darüber hinaus auch eine kommunikative Wirkung nach innen.

 

Ziele & Arbeitsprogramm

 

Neben einer Intensivierung der institutionellen und persönlichen Beziehungen haben sich die RektorInnen auf ein gemeinsames Arbeitsprogramm verständigt. Wichtige Bausteine dafür bilden die Erarbeitung gemeinsamer bildungs- und hochschulpolitischer Vorstellungen (z.B. Übertritt vom sekundären in den tertiären Bildungssektor, Durchlässigkeit innerhalb des tertiären Bildungssektors etc.), die strategische Entwicklung des Bildungs- und Wissenschaftsstandorts Tirol, die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Stakeholdern und die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen. Konkret geplant sind beispielsweise die Durchführung eines jährlichen Hochschultags zur Präsentation des Studien- & Leistungsangebots sowie ein jährlicher Hochschulempfang im September.

(ip)