Rektorenteam lud MitarbeiterInnen zum Jour Fixe

Das Rektorenteam lud die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der allgemeinen Verwaltung am 12. Oktober zum Jour Fixe.
Das RektorInnenteam stand den MitarbeiterInnen der allgemeinen Verwaltung am 12. Oktober für Fragen zur Verfügung.
Bild: Das RektorInnenteam stand den MitarbeiterInnen der allgemeinen Verwaltung am 12. Oktober für Fragen zur Verfügung

„Wir haben den regelmäßigen Jour Fixe mit den MitarbeiterInnen der allgemeinen Verwaltung eingeführt, um eine Gelegenheit zu schaffen, anfallende Fragen zu beantworten und Probleme zu diskutieren“, erklärte Rektor Karlheinz Töchterle bei seiner Begrüßung.

 

Vizerektorin Margret Friedrich nutzte zu Beginn die Gelegenheit, sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung für ihre zusätzliche Arbeit zu bedanken, die im Zuge der Bologna-Reform und durch die Änderungen bei den Studiengebühren nötig geworden sind. Diesem Dank schloss sich auch Rektor Töchterle an.  Er  informierte die anwesenden MitarbeiterInnen über die anstehenden Leistungsvereinbarungsverhandlungen mit dem Ministerium und betonte, dass die gute Verhandlungsposition der Universität Innsbruck vor allem auf den ständigen Einsatz und das Engagement ihrer MitarbeiterInnen zurückzuführen ist. „Ich möchte aber nicht verschweigen, dass in den nächsten Jahren auch Sparmaßnahmen notwendig sein werden“, so Töchterle. Trotz dieser Sparmaßnahmen wolle die Universität aber weiterhin sichere Arbeitsplätze gewährleisten. „In einzelnen Fällen, die wir sehr genau prüfen werden, kann es sein, dass wir Stellen nicht nachbesetzen“, erklärte er und richtete einen Appell an die Anwesenden, diese Entscheidungen mitzutragen.

 

Vizerektor Wolfgang Meixner beantwortete in der Folge Anfragen, die von MitarbeiterInnen in Bezug auf die Einführung des Kollektivvertrages gestellt wurden. Die Einführung einer elektronischen Zeiterfassung ist für den 1. April 2010 geplant. Ebenso stellte Meixner das Konzept der geplanten qualitativen Arbeitsplatzbewertung vor, die in den nächsten eineinhalb bis zwei Jahren abgeschlossen werden soll. „Die Einstufung im neuen Kollektivvertrag erfolgte aufgrund einer akkordierten Überleitungstabelle. Bei der Arbeitsplatzbewertung wollen wir eine qualitative Bewertung der Anforderungen des Arbeitsplatzes – losgelöst von der Person – vornehmen“, so Meixner, der betonte, dass diese Bewertung in keinem Fall zu einer Verschlechterung für einzelne Personen führen könne.

 

Ein Problem, das beim Jour Fixe sowohl vom Vorsitzenden des Betriebsrates, Erwin Vones,  als auch von einzelnen MitarbeiterInnen angesprochen wurde, sind die Beeinträchtigungen aufgrund der zahlreichen Baumaßnahmen an der Universität. Vizerektor Arnold Klotz dankte bei dieser Gelegenheit allen Beteiligten für ihr Verständnis und betonte, dass nach Möglichkeit versucht werde, die Beeinträchtigung durch Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten. Oft seien diese aber nicht vermeidbar, auch weil die Universität in den meisten Fällen nicht direkte Auftraggeberin sei, da sich die Gebäude im Besitz der Bundesimmobiliengesellschaft befinden.

 

Auch Rektor Karlheinz Töchterle bedankte sich bei den MitarbeiterInnen für ihre Geduld bei den Bauarbeiten und lud sie bei dieser Gelegenheit zur Eröffnung der Universitäts- und Landesbibliothek am 30. Oktober ein, um den Abschluss eines Teils dieser Bauarbeiten zu feiern.

(sr)