Universität feierte vier neue Dozenten

Am 23. Januar lud die Universität Innsbruck zur Habilitationsfeier, in der Rektor Karlheinz Töchterle die Lehrbefugnis an vier Wissenschaftler überreichen konnte. Die Habilitation ist der höchste akademische Abschluss, für den herausragende Leistungen in wissenschaftlicher Forschung und universitärer Lehre nachgewiesen werden müssen.
Rektor Karlheinz Töchterle konnte die Lehrbefungnis an vier neue Dozenten überreichen.
Bild: Rektor Karlheinz Töchterle konnte die Lehrbefungnis an vier neue Dozenten überreichen

„Wir feiern heute einen wichtigen Schritt im Leben eines Wissenschaftlers: Mit der Habilitation erhalten Sie die Erlaubnis, frei an einer Universität zu lehren“, so Rektor Karlheinz Töchterle in seinen Begrüßungsworten. In diesem Zusammenhang betonte Töchterle auch die Vorteile der forschungsgeleiteten Lehre, die höchste Qualität in der Ausbildung garantiere. Dies stelle einen großen Vorteil der universitären Lehre dar, so Töchterle.

 

Prof. Tilmann Märk bedankte sich in seiner Funktion als Vizerektor für Forschung bei den neuen Dozenten. „Ich danke Ihnen, dass Sie unsere Alma Mater gewählt haben, und damit einen wesentlichen Beitrag zu unserer Forschungsleistung beigetragen haben“, so Märk.

 

Die vier neuen Dozenten wurden von den Dekanen ihrer Fakultät vorgestellt.  

 

Die Habilitierten

Dr. Mag. Wolfgang Dür wurde 1973 in Innsbruck geboren. Er absolvierte an der Universität Innsbruck das Physikstudium und die Lehramt­studien für Physik und Mathematik. 2001 promovierte er unter den Auspizien des Bundespräsidenten und wechselte als Marie-Curie-Stipendiat in die Arbeitsgruppe von Prof. Hans Briegel in München. Seit 2005 forscht Dür am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Innsbruck vor allem im Bereich „Theorie der Quanteninformationsverarbeitung“, mit dem er sich auch in seiner Habilitationsschrift beschäftigte.

 

Dr. Simone Paganini wurde 1972 in Busto Arsizio (Italien) geboren. Er studierte Agrarwissenschaften an der Università Statale in Mailand sowie Katholische Theologie und Christliche Philosophie in Florenz, Rom und an der Universität Innsbruck. Nach seiner Promotion 2002 begann er seine Tätigkeit als Universitätsassistent am Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft der Universität Wien. Im Anschluss widmete er sich als Stipendiat der Humboldt-Stiftung einem Forschungsprojekt an der LMU München. Seit Oktober 2008 ist Paganini als Universitätsassistent am Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie der Universität Innsbruck tätig. Seine Habilitation legte er im Fach „Alttestamentliche Bibelwissenschaften“ ab.

 

MMag. DDr. Martin P. Schennach, MAS wurde 1975 in Innsbruck geboren. Schennach studierte Geschichte, Deutsche Philologie und Romanistik sowie Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck. 2001 promovierte er sub auspiciis zum Doktor der Philosophie und 2004 zum Doktor der Rechtswissenschaften. Im Anschluss absolvierte er als Stipendiat des Wissenschaftsministeriums den drei Jahre dauernden 62. Ausbildungskurs am Institut für Österreichische Geschichtsforschung in Wien. Von 2001 bis 2002 war Schennach als Vertragsassistent am Institut für Österreichische Geschichtsforschung in Wien tätig und seit 2002 ist er beim Amt der Tiroler Landesregierung als Historiker im Tiroler Landesarchiv beschäftigt. Seine Habilitationsschrift verfasste er im Fach „Rechtsgeschichte“.

 

PD Dr. Mag.rer.nat. Christoph Seger wurde 1968 in Mödling geboren. Er studierte Biologie und Biochemie an der Universität Wien und promovierte 2001 in Chemie. Nach Forschungsaufenthalten am Max Planck Institut für Biochemie und in den USA war er als Universitätsassistent an der Universität Graz tätig. 2002 wechselte er als Forschungsassistent an das Institut für Pharmazie der Universität Innsbruck, wo er seit 2005 als freier wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig ist. Seit 2005 leitet Seger den Bereich Massenspektrometrie und Chromatographie am Zentralinstitut für medizinische und chemische Labordiagnostik (ZIMCL) an den Universitätskliniken Innsbruck. 2008 habilitierte er sich im Fach „Pharmakognosie“.

 

 

 

 

(sr)