Umweltbewusst zum Arbeitsplatz

Ab März 2009 wird die Universität Innsbruck als einer der größten Arbeitgeber der Stadt Innsbruck ihren MitarbeiterInnen ermöglichen, kostengünstig das Angebot der Innsbrucker Verkehrsbetriebe in Anspruch zu nehmen. Mit der mit der IVB abgeschlossenen Topticketvereinbarung liefert die Universität Innsbruck einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Verkehrsentlastung in Innsbruck.
 v.l.: Martin Baltes, Rektor Karlheinz Töchterle und VR Arnold Klotz
Bild: v.l.: Martin Baltes, Rektor Karlheinz Töchterle und VR Arnold Klotz

„Als einer der größten Arbeitgeber in dieser Stadt ist es uns sehr wichtig, unseren Beitrag zu einem lebenswerten Innsbruck zu leisten“, betont O. Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle, Rektor der Universität Innsbruck. „Wir haben uns daher dafür entschieden, mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben eine Topticketvereinbarung abzuschließen und damit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ermöglichen, künftig kostengünstig und umweltbewusst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Arbeitsplatz zu kommen“, ergänzt Univ.-Prof.Dipl.-Ing. Dr. techn. Arnold Klotz, Vizerektor für Infrastruktur. Das IVB-Topticket ist ein neues Service der IVB, das speziell alle Berufstätigen in Innsbruck ansprechen soll. Mit dem Topticket können Berufstätige alle Linien der Kernzone Innsbruck nützen und sparen gegenüber dem Jahresticket 40%.

 

Arnold Klotz weiß wovon er redet, war er doch viele Jahre Stadtplaner, zunächst in Innsbruck und dann in Wien. Große Arbeitgeber wie die Universität mit ihren 2200 der IVB gemeldeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bringen einer Stadt zwar sehr viele hochqualitative Arbeitsplätze und machen sie attraktiv, sie schaffen aber häufig auch große verkehrstechnische Herausforderungen. Große Arbeitgeber verursachen nicht selten sehr viel Individualverkehr und diesen immer zu bestimmten Kernzeiten am Morgen und am Abend. Das belastet natürlich die Umwelt, es belastet aber auch das Straßennetz und führt dazu, dass sehr viel Fläche für Parkplätze zur Verfügung gestellt werden muss. „Das wollen wir ändern und daher bieten wir nun gemeinsam mit den IVB das Topticket den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Universität an. Die Universität ist ein Teil dieser Stadt und daher wollen wir auch helfen, städtische Probleme zu lösen“, erklärt Vizerektor Arnold Klotz die Motivation der Universität zu dieser Aktion.


Weitergehende Zusammenarbeit

Hocherfreut zeigt sich auch DI Martin Baltes, Geschäftsführer der IVB über die neue Zusammenarbeit mit der Universität: „Die IVB freuen sich sehr die Universität Innsbruck als Topticketpartner begrüßen zu dürfen. Die Universität Innsbruck setzt somit ein aktives Zeichen und bietet allen MitarbeiterInnen eine günstige, umweltschonende und nachhaltige An/Abreise zum Arbeitsplatz an.“ Die Kooperation zwischen den IVB und der Universität soll aber noch weiter gehen. Für die Zukunft ist geplant, die Expertise der Fachleute an der Universität für die Beantwortung von Fragen rund um den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mehr als bisher zu nutzen. Ebenso soll ein Preis für innovative Ansätze im Bereich des ÖPNV an der Universität Innsbruck ausgeschrieben werden.

 

IVB-Kundeninnen und Kunden erster Klasse

Im Zeitraum Jänner bis November 2008 konnten die IVB acht Unternehmen erfolgreich als Topticket-Partner gewinnen. Diese Unternehmen ermöglichen allen ihren interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Kauf des IVB-Toptickets.

IVB-Topticketkundinnen und -kunden werden wie First-Class Kunden behandelt. Sie bekommen automatisch das Ticket für die Benützung der Hungerburgbahn. Sie bekommen Vergünstigungen bei der Nutzung der MBOX, dem Lieferservice von MPREIS und den IVB. Weiters bekommen Topticket-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer, wie alle anderen Stammkundinnen und Stammkunden auch einmal im Jahr den Fahrplan direkt nach Hause geschickt und sie können das Anruf-Sammel-Taxi Innsbruck zu den besonderen StammkundInnen-Bedingungen verwenden. Am Topticket hängt ein ganzes Leistungspaket, das ständig erweitert wird.

(us)