Spannende Betriebsratswahlen

Ein interessantes Ergebnis brachten die Betriebsratwahlen im Bereich der Allgemeinen Universitätsbediensteten (BR 2): Beide Wahlbündnisse erhielten je sieben Mandate. Weniger aufregend war dagegen das Ergebnis beim Wissenschaftlichen Personal (BR 1), hier trat nur eine Liste an.
Am 26. und 27. November fanden an der Universität Innsbruck Betriebsratswahlen statt.
Am 26. und 27. November fanden an der Universität Innsbruck

Die Überraschung des Abends war sicherlich die Tatsache, dass es im Betriebrat der allgemeinen Universitätsbediensteten zu einem Patt zwischen beiden wahlwerbenden Gruppen gekommen ist: Sowohl die Liste „Gemeinsame Liste Team Vones – Kuttner“ als auch die Liste „FCG und Unabhängige“, mit Listenführer Anton Tipotsch konnten jeweils sieben Mandate erringen. Bei den absoluten Stimmen hatte die Liste „Vones – Kuttner“ mit 391 Stimmen (53,2 Prozent) um 48 Stimmen, die Nase vorne. Die Liste „FCG und Unabhängige“ erhielt 343 Stimmen (48,3 Prozent). Insgesamt wurden im Bereich des BR 2 749 Stimmen abgegeben, wovon 734 gültig waren. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 64 Prozent.

 

Unterschiedlich hohe Wahlbeteiligung

Etwas weniger spannend war dagegen die Wahl beim Betriebsrat des Wissenschaftlichen Personals. Hier ist nur die Liste „ULV Innsbruck - Vereinigung der UniversitätslehrerInnen an den Universitäten in Innsbruck“, die vom derzeitigen Betriebsratsvorsitzenden Prof. Rüdiger Kaufmann angeführt wird, angetreten und hat demnach auch alle 18 Mandate erreicht. Im Bereich des BR 1 waren 2.789 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wahlberechtigt. 462 davon sind zur Wahl gekommen. Auf die einzige Liste entfielen 455 Stimmen, 7 Stimmen waren ungültig. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 16,6 Prozent. In diese Gruppe fallen aber auch alle Lektoren und wissenschaftlichen Projektangestellten etc., die sich meist gar nicht regelmäßig an der Universität aufhalten. Stellt man diesen Umstand in Rechnung, liegt die Wahlbeteilung im Bereich der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ungefähr 37 Prozent. Ein Grund für die geringere Wahlbeteiligung liegt sicherlich auch daran, dass nur eine Liste zur Wahl angetreten ist.

(us)