Die Zukunft planen

Der erste Entwicklungsplan endet in einem guten Jahr. Es ist daher eine der zentralen Aufgaben der Universitätsleitung, darauf aufbauend die Weichen für unsere Universität zu stellen und einen neuen Entwicklungsplan zu entwerfen. Dies soll in einem Dialog mit den Universitätsangehörigen passieren.
Der neue Entwicklungsplan der Univeristät Innsbruck soll in einem Dialog mit den Universitätsangehörigen entworfen werden.
Bild: Der neue Entwicklungsplan der Universität Innsbruck soll in einem Dialog mit den Universitätsangehörigen entworfen werden.

Der Entwicklungsplan bildet das strategische Fundament der Universität. In ihm sind die allgemeinen Grundhaltungen und die langfristigen Entwicklungsziele unserer Universität formuliert. Der Entwicklungsplan gibt somit die Rahmenbedingungen vor, innerhalb derer in den kommenden Jahren Entscheidungen getroffen werden und bestimmt die Zielrichtung dieser Entscheidungen. Auf der Basis dieses Entwicklungsplans verhandelt das Rektorat dann die Leistungsvereinbarungen mit dem Ministerium und die Zielvereinbarungen mit den Fakultäten und Dienstleistungseinrichtungen.

 

Eine breite Basis finden

Weil es sich dabei eben um sehr wesentliche Weichenstellungen für unsere Universität handelt, ist es für das Team um Rektor Töchterle sehr wichtig, diesen Entscheidungsprozess in einem Dialog mit den Fakultäten zu gestalten. „Wir sind im Team überzeugt davon, dass ein Entwicklungsplan nur dann erfolgreich sein kann, wenn er von möglichst allen Angehörigen der Universität akzeptiert und getragen wird. Da eine solche Akzeptanz nur dann entstehen kann, wenn man auch die Möglichkeit hatte, eigene Argumente einzubringen und zu diskutieren, haben wir uns für einen möglichst transparenten Prozess entschieden“, erklärt Rektor Töchterle. Der erste Schritt dazu war ein Fragenkatalog, der Anfang dieses Monats an alle Dekaninnen und Dekane verschickt wurde. Die Idee dahinter ist, dass in einer Art Gegenstromverfahren die Zukunftspläne der einzelnen Fakultäten mit dem der Gesamtuniversität abgestimmt werden sollen.

Den „Bauplan“ für den Erstellungsprozess wie auch für die Inhalte des neuen Entwicklungsplans bilden „Strategische Ziele für die Universität Innsbruck“, die das Rektorenteam während des Sommers erarbeitet hat. Diese strategischen Ziele wurden den Fakultäten gemeinsam mit dem Fragenkatalog übergeben.

 

Den Prozess transparent gestalten

Die nächsten Schritte in diesem Zusammenhang sind zunächst jeweils eine Vorstellung der „Strategischen Ziele“ im Universitätsrat und im Senat sowie eine inhaltliche Diskussion mit den Mitgliedern beider Gremien. Das ist schon allein deshalb wichtig, weil der Senat dem neuen Entwicklungsplan zustimmen und der Universitätsrat ihn genehmigen muss. Darüber hinaus ist ein offener Dialog zwischen den drei Leitungsgremien der Universität eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Gestaltung und künftige Umsetzung des neuen Entwicklungsplans. Anschließend wird das Rektorenteam Mitte November gemeinsam mit den Dekaninnen und Dekanen sowie den Fakultätsstudienleiterinnen und –leitern die Ergebnisse der Fakultätsbefragungen im Rahmen eines zweitägigen Workshops besprechen. Darüber hinaus wird es ein Informationsgespräch mit der ÖH-Spitze und den Vorsitzenden der Fakultätsstudienvertretungen geben, um auch die Vorstellungen und Ideen der Studierenden in den Prozess einfließen zu lassen. Es ist außerdem das Ziel, allen interessierten Universitätsangehörigen die Gelegenheit zu bieten, sich selbst ein Bild von den Diskussionen und Fortschritten rund um den neuen Entwicklungsplan zu machen. Dazu ist geplant, im November eine Homepage mit den entsprechenden Informationen einzurichten.

(us)

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