Fakultätstag 2007 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät

Im Rahmen des Fakultätstages der Rechtswissenschaftlichen Fakultät 2007 fand einerseits ein zweitägiges Symposium zum Thema „Volksgruppen und Regionale Selbstverwaltung in Europa“ statt; außerdem wurde am 16.11.2007 die Plenarveranstaltung durchgeführt, bei der Prof. Giuseppe Zuccalà gewürdigt und die Franz-Gschnitzer-Preise 2007 übergeben wurden.
v.r.: Dr. Bruno Wallnöfer (Vertreter des Stifters TIWAG) und Prof. Heinz Barta gratulierten Dr. Dr. Margareth Helfer und DDr. Martin Schennach zum Franz-Gschnitzer-Preise 2007
Bild: v.r.: Dr. Bruno Wallnöfer (Vertreter des Sponsors TIWAG) und Prof. Heinz Barta gratulierten Dr. Margareth Helfer und DDr. Martin Schennach zum Franz-Gschnitzer-Preis 2007.

Zum federführend durch Prof. Anna Gamper vom Institut für Öffentliches Recht vorbereiteten Symposium kam auch Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa mit Grußworten. Es versammelte hochkarätige ReferentInnen aus allen Teilen Europas, deren Vorträge und Diskussionsbeiträge wurden von einer großen Schar von Zuhörern mit Interesse verfolgt.

 

Auf der Plenarveranstaltung freute sich Dekan Gustav Wachter besonders, dass wieder zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Juristengemeinde und darüber hinaus der Einladung zum Fakultätstag 2007 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät gefolgt sind. Neben dem Vorsitzenden des Universitätsrates, Prof. Johannes Michael Rainer, richtete  auch Dr. Harald Pirker, Vizepräsident des Oberlandesgerichts Innsbruck, Grußworte an die Anwesenden.

 

„Der Fakultätstag hat zum einen den Zweck als Fakultät Flagge zu zeigen; zum anderen soll er Verständnis für die Bedürfnisse und Anliegen der Fakultät wecken. Der Fakultätstag ist aber auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, um Juristen aus allen Bereichen zu treffen“, begrüßte Dekan Wachter die Anwesenden und präsentierte kurz die erfreuliche Entwicklung der Studierendenzahlen an der Fakultät. „Die Zahlen zeigen, dass der Zuwachs zum größten Teil auf die Einführung des Studiums Wirtschaftsrecht zurückzuführen ist und dass dieses nicht zu einem Rückgang an Studierenden des klassischen Jus-Studiums geführt hat“, so Wachter.

 

In der  Folge stand die Würdigung von Prof. Giuseppe Zuccalà, Professor an der Universität Padua und Ehrensenator der Universität Innsbruck, für seine langjährige Lehrtätigkeit im Rahmen des Studiums des italienischen Rechts an der Fakultät und für seine Verdienste um die Zusammenarbeit der Universitäten Innsbruck und Padua, auf dem Programm.

 

Franz-Gschnitzer-Preise 2007

 

Anschließend wurden die Franz-Gschnitzer-Preise 2007 verliehen. Prof. Heinz Barta stellte die PreisträgerInnen vor und betonte die Wichtigkeit dieses Preises.

 

DDr. Martin Schennach erhielt den Preis für seine rechtshistorische Dissertation „Jagdrecht, Wilderei und gute Policey. Normen und ihre Durchsetzung im frühneuzeitlichen Tirol“.

 

Dr. Margareth Helfer wurde für ihre italienischsprachige Dissertation ausgezeichnet, in der sie eine Untersuchung der rechtlichen Situation zum Thema „Bekämpfung der Prostitution und Pornographie Minderjähriger“ ausgehend von Italien im Vergleich mit Österreich und Deutschland durchgeführt hat.

Den Höhepunkt und Abschluss des Fakultätstages 2007 bildet der mit lang anhaltendem Applaus bedachte Festvortrag der Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, Frau Prof. Griss, zum Thema „Grundrechtsschutz durch den Obersten Gerichtshof“

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