Für den Ernstfall gerüstet

Aufgrund der Hochwassersituation im August 2005 absolvierten 30 MitarbeiterInnen der Abteilung für Gebäude und Infrastruktur der Uni Innsbruck Ende Juni eine Hochwasserschutzübung.
Die Mitarbeiter der GI bei der Hochwasserübung
Bild: Die Mitarbeiter der GI bei der Hochwasserübung

Um auf künftige Hochwassersituationen vorbereitet zu sein, wurden Hilfsmittel zur Bekämpfung einer Hochwasserkatastrophe angeschafft. Dazu gehören unter anderem eine Schmutzwasserpumpe, ein Stromerzeuger, Tauchpumpen, Flutlichtscheinwerfer und Sandsäcke.

 

Bei der Übung wurden die MitarbeiterInnen der Abteilung für Gebäude und Infrastruktur für den Einsatz an den Geräten geschult und es wurde der Ernstfall geprobt. Die Übungsannahme war „kritische Hochwassersituation am Innrain“.

 

Es mussten  1.800 l Wasser mit Hilfe der  benzinbetriebenen Schmutzwasserpumpe sowie mit einer strombetriebenen Tauchpumpe abgepumpt werden. In Bereichen, wo Wasser in die Gebäude eindringen könnte, wurden die gefährdeten Stellen mit Hilfe von Hochwasserschutzwänden - die  auf vorbereiteten Wandschrauben befestigt wurden - abgeschottet. In weniger als einer Minute wurden die 1.800 Liter Wasser aus dem Becken ausgepumpt. Insgesamt können mit allen verfügbaren Pumpen pro Minute 4.600 Liter abgepumpt werden. 

 

Mit dem stromerzeugenden Aggregat können u. a. Tauchpumpen, Scheinwerfer oder Kabeltrommeln mit Strom versorgt werden. Der Hochsilo verfügt über 17 Tonnen Sand, der bei Bedarf in bis zu 3000 Sandsäcke gefüllt werden können. Hier wurden bereits 200 Sandsäcke  für den Notfall vorbereitet.

 

Eine intensive Analyse und Nachbereitung mit Verbesserungsvorschlägen beendete die Übung, der weitere folgen sollen.