Tätigkeitsbericht der Universitätsbibliothek für das Jahr 2006 erschienen!

Der Tätigkeitsbericht für das Jahr 2006 zeigt in eindrucksvoller Weise die vielfältigen Aufgaben, die die Universitätsbibliothek im abgelaufenen Jahr absolviert hat.
Großer Lesesaal
Bild: Großer Lesesaal

Die Bandbreite der Tätigkeiten erstreckt sich von den bibliothekarischen Kernbereichen Beschaffung, Erschließung und Bereitstellung von Literatur für die universitären und außeruniversitären BenutzerInnen, über die Servicierung der öffentlichen Büchereien in Tirol, bis hin zu kulturellen Aktivitäten, die sich in erster Linie in der Beschickung von in- und ausländischen Ausstellungen manifestieren.

 

Drei Bereiche beschäftigten die Universitätsbibliothek im abgelaufenen Jahr besonders:

 

 

Planungsarbeiten Projekt UBI-Neu

Hier handelte es sich nicht nur um die Bauplanung, sondern vor allem um organisatorische und strukturelle Veränderungen, die letztlich in der Zusammenführung der Buchbearbeitung und der Erwerbung der ehemaligen geisteswissenschaftlichen, germanistischen und erdwissenschaftlichen Fachbibliotheken mit der Hauptbibliothek mündeten. Dieser Prozess war mit Ende des Jahres 2006 abgeschlossen und die Veränderungen wurden mit 1. Jänner 2007 in Kraft gesetzt.

 

Im Zuge der Bauplanung für das Projekt UBI-NEU zeigte sich auch die Notwendigkeit, das Gebäude der Hauptbibliothek zu restrukturieren und zu sanieren. Diese Arbeiten werden im Rahmen des Projekts UBI-NEU/Restrukturierung durchgeführt und die Hauptbibliothek im Bereich der Fluchtwege und des Brandschutzes baulich auf den neuesten Stand gebracht.

 

Literatur- und Medienbeschaffung - Schwerpunkt: Erwerbung von elektronischen Zeitschriften

4,17 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr für den Bereich der Print und AV-Medien aufgewendet, weitere 1,08 Millionen wurden in den Bereich der elektronischen Medien (E-Zeitschriften, E-Bücher und Datenbanken) investiert.

Die Bemühungen der Bibliotheksleitung in Richtung Erwerbung von elektronischen Zeitschriften halten unvermindert an. Der Hauptgrund für den Trend zu Online-Only ist die Einsparung an kostbaren Stellflächen und die weniger aufwendige Bearbeitung der elektronischen Zeitschriften im Vergleich zu den gedruckten.

 
Internationaler Vorreiter im Bereich Digitalisierung und elektronische Archivierung

Der dritte Bereich, dem sich die Universitätsbibliothek im abgelaufenen Jahr in besonderem Maße widmete, sind die Aktivitäten im Bereich der Digitalisierung und der elektronischen Archivierung. Hier setzt die Universität Innsbruck einen Schwerpunkt, der auch international große Beachtung findet (FWF Projekte Speed und DILIMAG, Projekt reUSE, Digitalisierung on Deman DoD).