Präzisionskünstler auf der Piste

Mitte März fand im Kühtai das 2. Tiroler Präzisionsschi- und Snowboardrennen der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften statt. Die Aufgabe, in zwei Läufen möglichst die gleiche Zeit zu fahren, wurde von den meisten TeilnehmerInnen bravourös gelöst, wobei einige Rennläufer im wahrsten Sinne des Wortes außer Konkurrenz waren.
PräzisionistInnen im Kühtai
Bild: PräzisionistInnen im Kühtai

Bei herrlichem Wetter trafen sich an die 40 „PräzisionistInnen“ im Kühtai, um sich mit Mitgliedern der Baufakultät zu messen.   Auf einer etwa 180 Meter langen Riesentorlaufstrecke versuchten die Rennläufer zwei möglichst zeitgleiche Läufe zu absolvieren. Neben dem schiläuferischen Wettbewerb kamen auch die gesellschaftlichen Begegnungen nicht zu kurz.

Ein Drittel der TeilnehmerInnen fuhr in der Gästeklasse, zwei Drittel waren MitarbeiterInnen der Baufakultät. Präzise 30,56 % aller TeilnehmerInnen waren weiblich. Jeweils vier LäuferInnen konnten sich zu einem Team zusammenschließen, insgesamt kamen 8 Teamwertungen zustande. Aufgrund der kurzen Laufzeiten und der herannahenden Schlechtwetterfront änderte die Rennleitung spontan das Programm und führte bei guten Pistenverhältnissen den zweiten Durchgang gleich nach dem ersten durch.

 
Präzise Sieger

Es gab keinen einzigen Sturz, und alle Teilnehmer erreichten das Ziel. In der Gästeklasse siegte Frau Christine Gächter-Zangerl mit der unglaublichen Zeitdifferenz von präzisen 0,03 Sekunden. In der Klasse Baufakultät war Herr DI Dr. Christoph Niederegger mit 0,13 Sekunden Zeitdifferenz der Beste und in der Teamwertung siegte das „Snowrunner-Team“ von Prof. Flach und seinen Kindern mit einer Summe aus den 4 Zeitdifferenzen von 2,46 Sekunden, wobei das zweitplazierte Team „ReiTe“ nur um 0,02 Sekunden den Sieg verpasste.

In der Sonderklasse der Dekane siegte haushoch überlegen der Dekan der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften, Prof. Manfred Husty, mit einer Zeitdifferenz von nur 0,80 Sekunden. Da er als Dekan ALLEINE in dieser Klasse antreten konnte, wird sich das Organisationsteam SEHR bemühen, ihm 2008 endlich eine würdige Konkurrenz zur Seite zu stellen. Dieselben Bemühungen gelten auch den heuer erstmals eingeführten Sonderklassen der Fakultätsstudienleiter (Prof. Hofstetter) und Currikularkommissionsvorsitzenden (Prof. Stark), die in ihren Sonderklassen ebenfalls alleine am Start waren und somit die Gold-Medaillen mit nach Hause nehmen durften.

 

Den Unpräzisen ist alles „Wurst“

Die unpräzisesten TeilnehmerInnen und das ungenaueste Team erhielten eine Stange Braunschweiger-Schrepfer-Wurst, wobei der Vorjahressieger der Baufakultätsklasse heuer aus unerklärlichen Gründen diese Wurst mit nach Hause nehmen musste. – Da er auch zum unpräzisesten Team gehörte, wird er wohl über einen längeren Zeitraum die Braunschweiger-Wurst genießen…

 

Feiern im Dorfstadl

Der Wettbewerb war eingebettet in einen herrlichen Schitag. Am späteren Nachmittag wurden alle im Dorfstadl richtig gefeiert: Die Sieger erhielten ihre wohlverdienten Pokale, alle LäuferInnen eine Präzisionsurkunde. Dekan Husty drückte in seiner Ansprache seine Freude über den wiederum gelungenen Schitag der Baufakultät aus und dankte dem Organisationsteam (PR-Team Baufakultät) für die klaglose Durchführung.

 

Alle Jahre wieder

Das PR-Team Baufakultät lädt zum 3. Tiroler Präzisionsschi- und Snowboardrennen der Baufakultät Innsbruck am Samstag, dem 8. März 2008, beim Alpenrosenlift Kühtai ein und ersucht um Terminvormerkung. Die Aufgabenstellung für das neue Präzisionsrennen wird zur Zeit noch geheim gehalten. Es wäre wünschenswert, wenn auch die Kolleginnen und Kollegen anderer Fakultäten dieses Angebot annehmen würden. Gerade in den Sonderklassen wäre eine Aufstockung der Teilnehmer begrüßenswert… Nachdem 2008 keine Hochschülerschaftswahlen sind, wäre es auch möglich, dass mehrere Studierende an diesem sportlichen und gesellschaftlichen Event teilnehmen.