Vorarlberger Studiosi triumphieren bei Feldfußballmeisterschaft

Getreu dem Motto „Mir packen alle“ ging die Mannschaft MPA bei den diesjährigen Universitäts-Feldfußballmeisterschaften nach einem äußerst knappen Finale (1:0) gegen den Club Privado als Sieger hervor.
Uni-Fußballmeister
Bild: Die Sieger der Universitäts-Feldfußballmeisterschaften: MPA

Seit etwa 10 Jahren ist MPA, eine Studierendenmannschaft, bei den Universitäts-Meisterschaften dabei und holte sich dieses Jahr bereits zum zweiten Mal den heiß begehrten Titel. Die Fußballer sind allesamt Studierende aus Vorarlberg und die meisten von ihnen frönen auch außerhalb des USI-Betriebes ihrer Leidenschaft als Kicker. Auf ein Training wurde deshalb verzichtet: „Wir kennen uns alle ziemlich gut und haben auch schon früher zusammengespielt“, erklärt Kapitän David Geiger den Erfolg trotz fehlender Vorbereitung. Der Weg zum Triumph war dennoch ein steiniger.

 

Aus der Niederlage gelernt

Nach einem Kantersieg über IS-LM (8:2), ein Team von Volkswirten, im Auftaktspiel, ging die Erfolgsserie der Vorarlberger mit einem 1:0 Sieg gegen den FC Hefeweizen 04 weiter. Ein Unentschieden gegen den 1. FC Kerngesund 02 sicherte der Mannschaft den Aufstieg in die Zwischenrunde. Auch dort konnte MPA zwei Spiele für sich entscheiden (2:0 und 5:0). Das Match gegen Kugelblitz ließ die Vorarlberger aber noch einmal zittern: Nach einer 3:0 Niederlage sahen sie den Aufstieg in die Endrunde gefährdet. Der Kapitän: „Dies war sicher ein entscheidendes Spiel. Wir haben gemerkt, dass wir uns mehr konzentrieren müssen und unsere Gegner nicht unterschätzen dürfen.“ In der Endrunde ging es dann heiß her. MPA besiegte den FC Hefeweizen 04 mit einem klaren 3:1. Die Banklwürmer wurden mit einem 2:1 ebenfalls auf die Plätze verwiesen. Ein „Finale furioso“ bildete den krönenden Abschluss des Turniers. Die Mannschaft Club Privado erwies sich als harter Gegner und ein Elfmeterschießen schien vorprogrammiert. Aber ein Einwechselspieler von MPA, Michael Behmann, traf in den letzten zehn Minuten zum 1:0 Sieg von MPA. Mit diesem Glücksgriff führte der Coach David Geiger seine Mannschaft zum Turniererfolg.

 

Nicht immer elf gegen elf

Die Koordination von 20 Studenten mit äußerst unterschiedlichen Stundenplänen stellte bisweilen die größte Herausforderung dar. „Obwohl wir 20 Namen nennen durften, standen wir zu Beginn des Spiels oft nur zu zehnt da“, beschreibt David Geiger die Schwierigkeiten, eine Studentenmannschaft aufzustellen. Doch auch dieses Problem wurde mit dem Mut zur Lücke gelöst: „Wir haben zum Schluss teilweise Kurse geschwänzt – schließlich geht ein USI-Fußballturnier nun einmal vor. Aber wir haben uns mit den LehrveranstaltungsleiterInnen immer abgesprochen“, schmunzelt der Kapitän. Mit einem besonders hohen Einsatz in der vorlesungsfreien Zeit konnte wieder viel nachgeholt werden und so kann der Triumph beim Feldfußballturnier 2006 gebührend und mit reinem Gewissen gefeiert werden.