Victor-Franz-Hess-Haus: Trinkwasser wieder freigegeben

Vor einer Woche wurden auf Anregung der ForscherInnen vor Ort Proben entnommen und zur Untersuchung an das Institut für Hygiene an der Medizinischen Universität weitergeleitet. Das Wasser wurde als Vorsichtsmaßnahme vorübergehend nicht zum Trinken freigegeben. Am Mittwoch wurde das Wasser nach eingehenden Analysen für unbedenklich erklärt.
Victor-Franz-Hess-Haus: Trinkwasser wieder freigegeben
Bild: Victor-Franz-Hess-Haus: Trinkwasser wieder freigegeben

Eine bräunliche Färbung des Wassers, zurückzuführen auf Rost des alten wie desolaten Leitungssystems, hat die NutzerInnen alarmiert. Arbeitsmedizinerin Dr. Elisabeth Steiner hat daraufhin sofort Proben auf allen Stockwerken gezogen und die Medizinische Universität mit der Analyse beauftragt.

 

Mineralwasser schaffte Abhilfe

„Die Institute wurden am selben Tag der Probenentnahme informiert und mittels Aushänge wurde vom Trinken des Wassers abgeraten. Es waren Vorsichtsmaßnahmen, die schon aufgrund der Vorgeschichten zu treffen waren. Es hat alles reibungslos funktioniert“, erklärt HR Dr. Martin Wieser. Es wurden zudem von der zentralen Verwaltung Mineralwasserflaschen als Übergangslösung zur Verfügung gestellt.

 

Freigabe erfolgt

Heute wurde die Trinkwasserqualität bestätigt und das Wasser im Victor-Franz-Hess-Haus wieder freigegeben. Die MitarbeiterInnen wurden bereits via E-Mail informiert. „Wir werden weiter die Entwicklung der Wasserqualität beobachten und vor allem an der Optimierung der Wasserversorgung arbeiten“, so VR Wieser.

 

Eine Maßnahme ist die Erneuerung des defekten Warmwasserboilers. Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) wurde im Juli informiert und hat mit der Ausschreibung bereits begonnen. Für die Installation eines neuen, leistungsfähigeren Boilers sind auch bauliche Adaptierungen notwendig. Die BIG geht jedoch davon aus, dass mit 1. Oktober das Victor-Franz-Hess-Haus wieder mit Warmwasser versorgt werden kann.