Ausbildungslehrgang für MitarbeiterInnen der Fakultäten Servicestelle

„ForscherInnen sollen forschen, Lehrende sollen lehren und möglichst von Verwaltungsaufgaben befreit werden“ – heißt es im Leitbild der Fakultäten Servicestelle (FSS). Vergangenen Freitag erhielten die LehrgangsteilnehmerInnen des FSS-Ausbildungslehrgangs von Vizerektor Martin Wieser ihre Ausbildungszertifikate.
Vizerektor Martin Wieser (2.v.r. vorne) und Mag. Monika Moritz-Angerer von der Personalentwicklung (1.v.r. vorne) mit den erfolgreichen LehrgangsteilnehmerInnen.
Bild: Vizerektor Martin Wieser (2.v.r. vorne) und Mag. Monika Moritz-Angerer von der Personalentwicklung (1.v.r. vorne) mit den erfolgreichen LehrgangsteilnehmerInnen.

Damit die FSS-MitarbeiterInnen dem wissenschaftlichen Personal eine möglichst effiziente administrative Unterstützung bieten können bzw. um für die FSS-MitarbeiterInnen einen einheitlichen Ausbildungsstandard zu gewährleisten, organisierte die Personalentwicklung für 14 v1- und v2-MitarbeiterInnen aus allen drei FSS-Standorten einen eigenen Ausbildungslehrgang. „Die Fakultäten Servicestelle nimmt eine Schlüsselrolle in der Verwaltung der LFU Innsbruck ein und es ist daher ein ganz besonderes Anliegen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Abteilung möglichst gut auszubilden“, betont Vizerektor Martin Wieser anlässlich der Verleihung der Ausbildungszertifikate: „Ich freue mich daher ganz besonders, dass wir auf dem Weg in einer professionalisierten Verwaltung einen großen Schritt weitergekommen sind und darf allen Beteiligten für ihre Leistungen ganz herzlich gratulieren.“


Umfangreiches Ausbildungskonzept

Der betriebswirtschaftliche Teil umfasste eine Einführung in die Prozesse und Abläufe betreffend die Finanz- und Personalverwaltung an der LFU. Besonders hilfreich für die LehrgangsteilnehmerInnen war die Möglichkeit, mit ExpertInnen aus den entsprechenden Fachabteilungen arbeitsplatzspezifische Fragestellungen diskutieren bzw. klären zu können und durch das praktische Arbeiten mit den jeweiligen SAP-Modulen arbeits- und zeitsparende Tools kennen zu lernen.

Mit einer auf die universitäre Rechtssituation zugeschnittenen Einführung in das Arbeitsrecht sowie einer umfassenden Einführung in die Grundlagen des UG 2002 sind die FSS-MitarbeiterInnen nun auch in Fragen das Arbeits- und Organisationsrechtes auf dem letzten Wissensstand.

Ergänzt wurden diese Theoriemodule durch Impulsreferate zu den wichtigen Themen ArbeitnehmerInnenschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz, Datenschutz und Datensicherheit sowie Frauenförderung und Gleichbehandlungsfragen.


Führungskompetenz entwickeln, Informationen rasch beschaffen und Projekte erfolgreich managen

Besonderes Augenmerk wurde auf die Vertiefung der sozialen Kompetenz und die Professionalisierung verschiedener Arbeitstechniken gelegt.

„Grundlagen erfolgreicher Führung“ war das Motto eines Workshops, in dem die LehrgangsteilnehmerInnen sich mit den Instrumenten und Techniken zeitgemäßer Führung auseinander setzten. Anforderungen und Erwartungen an eine Führungskraft wurden diskutiert und mit praxisnahen Übungen und Rollenspielen das Hineinfinden in eine Führungsrolle erarbeitet sowie der Umgang mit klassischen Führungssituationen trainiert.

In einem Internet-Workshop professionalisierten die LehrgangsteilnehmerInnen die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung. „Effiziente Informations- und Literaturrecherche in bibliothekarischen Informationsquellen“ war das Thema eines interessanten Vormittags auf der Universitätsbibliothek. Die LehrgangsteilnehmerInnen konnten auch so manchen bibliophilen Schatz der Innsbrucker UB bestaunen.

Projekte erfolgreich planen, organisieren und durchführen; Projektergebnisse zielgruppenorientiert und überzeugend präsentieren: mit diesen Themen beschäftigten sich die FSS-MitarbeiterInnen in einem 3tägigen Intensivseminar. Ihr theoretisches Know-how setzten sie anhand von Projekten aus dem konkreten Arbeitsumfeld in die Praxis um. In mehreren Projektteams analysierten sie FSS-spezifische Verwaltungsabläufe und erarbeiteten Optimierungskonzepte z.B. für die Verbesserung der Administrationseffizienz oder für die Einarbeitung neuer MitarbeiterInnen.

Eine Projektgruppe erarbeitete einen Leitfaden, der Studierende zielgerichtet durch den terminologischen und bürokratischen Dschungel der LFU führen soll, eine andere Projektgruppe erarbeitete ein Konzept für die Online-Anmeldung zu akademischen Feiern. Bei der Abschlusspräsentation, die auch Bestandteil der Lehrgangsabschlussprüfung war, stellten die einzelnen Projektteams ihre Projektergebnisse vor.

„Die TeilnehmerInnen absolvierten ein dichtes Programm, vermittelt von einem sehr engagierten und fachlich kompetenten ReferentInnen- und TrainerInnenteam“, betonte auch Vizerektor Wieser, der sich als Vorsitzender der Prüfungskommission von den Leistungen der 14 AbsolventInnen überzeugen konnte.

„Neben der rein fachlichen Weiterbildung und der intensiven Auseinandersetzung mit standortrelevanten Fragestellungen innerhalb des eigenen Projektteams hat die gemeinsame Ausbildung auch das Team-Bewußtsein aller LehrgangsteilnehmerInnen gestärkt und damit einen sehr wertvollen und positiven Beitrag geleistet für ein gut funktionierendes standortübergreifendes Zusammenarbeiten der FSS-MitarbeiterInnen“, fasst die Leiterin der FSS Mag. Daniela Kundmann ihre Erfahrungen zusammen.

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