eLearning Workshop der Philosophisch-Historischen Fakultät

eLearning in der Praxis – In diesem Sinne fand am 2. und 3. März ein Workshop der Philosophisch-Historischen Fakultät statt. Die Lehrenden der Fakultät bekamen durch Vorträge und der Teilnahme an Arbeitsgruppen einen Einblick in die Materie des eLearnings für ihre Studienrichtung.
Dekan Prof. Christoph Ulf und Fakultätsstudienleiterin Prof. Margret Friedrich bei der Eröffnung des E-Learning Workshops.
Bild: Dekan Prof. Christoph Ulf und Fakultätsstudienleiterin Prof. Margret Friedrich bei der Eröffnung des E-Learning Workshops.

eLearning (englisch electronic learning – elektronisch unterstütztes Lernen), die neue Form des Lernens wird nun auch an der Philosophisch-Historischen Fakultät praktiziert. Dabei kommen digitale Medien für die Übertragung von Lernmaterialien oder für die Kommunikation zum Einsatz. Videokonferenzen, „teleteaching“ oder spezielle Lernsoftware - Programme sind nur einige der Mittel. An der Philosophisch-Historischen Fakultät fand am 2. und 3. März ein Workshop für Lehrende statt, welcher die Möglichkeiten Neuer Medien verdeutlichte.

Chancen und Grenzen Neuer Medien

Der Workshop wurde von der Studienleiterin der Philosophisch-Historischen Fakultät, Prof. Margret Friedrich initiiert. Frau Dr. Eva Pfanzelter vom Institut für Zeitgeschichte betonte in ihrem Einführungsvortrag die Bedeutung der Mitarbeit von Lehrenden der geisteswissenschaftlichen Fächer bei der Konzeption und Umsetzung von eLearning Einheiten in den Studiengängen. eLearning habe in künftigen Studien einen festen Platz. Deshalb seien GeisteswissenschaftlerInnen jetzt zur Gestaltung qualitativ hochwertiger Best Practice Beispiele angehalten. Frau Mag. Sonja Schärmer von der Abteilung Neue Medien berichtete über die Initiativen der Abteilung und wies auf Fortbildungs-, Kontakt- und Hotline-Möglichkeiten hin.

Praxisnähe durch Erfahrungen Vortragender anderer Universitäten

Frau Dr. Meret Strothmann und Frau Dr. Sabine Geldsetzer von der Ruhr-Universität Bochum referierten über den Einsatz von eLearning im Studiengang Geschichte an ihrer Heimatuniversität. Sie verdeutlichten den schwierigen und kontroversiellen Entstehungsprozess guter eLearning Szenarien und zeigten anhand faszinierender Beispiele, welches Potential im Unterricht mit Neuen Medien steckte.

Besonders lehrreich und arbeitsintensiv gestaltete sich der Workshop von Frau Dr. Jutta Pauschenwein, der Leiterin des ZML-Innovative Lernszenarien der FH-Joanneum in Graz. In kleinen Schritten führte sie die TeilnehmerInnen an die Erstellung erster eLearning Aktivitäten heran und gab wertvolle Hinweise für die Entwicklung fachbezogener Einheiten. Unter ihrer Anleitung kristallisierten sich einige Einsatzszenarien für Neue Medien heraus, an deren weiteren Entwicklung in den kommenden Monaten gearbeitet werden soll.