Grundausbildung erstmals in Innsbruck

"Es war anstrengend, aber es hat mir viel gebracht!" Man sieht Paula Wanker vom Institut für Pathologische Anatomie die Erleichterung an. Beim Abschlussfest erzählt sie, wie es ihr während dem Grundausbildungskurs gegangen ist. Sie spricht auch im Namen der anderen 14 beziehungsweise 22 TeilnehmerInnen, die in zwei Kursen im Winter sechs Wochen lang noch einmal die Schulbank drücken mussten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Grundausbildungskursen in Innsbruck
Bild: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Grundausbildungskursen in Innsbruck

Die Grundkurse für v3 und v4 Bedienstete - von Monika Moritz-Angerer organisatorisch betreut - wurden das erstemal in Innsbruck abgehalten. Von einem Großteil der TeilnehmerInnen, zu über 90% waren es Frauen, wurde dies sehr begrüßt. "Gerade für Frauen mit Familie war der Standort Innsbruck eine große Erleichterung, für Junggesellen wäre es in Wien wahrscheinlich erlebnisreicher gewesen!" meint Wanker.

Acht Stunden sitzen

Für Christian Eller vom Institut für medizinische Chemie war es am schwierigsten "Acht Stunden zu sitzen! Ich weiß jetzt, was man Schulkindern zumutet!" Ihm persönlich hat das Dienst- und Besoldungsrecht am meisten gebracht. "Ich weiß jetzt besser Bescheid, was mir zusteht und an wen ich mich wenden kann!", schlägt Gabriele Liegl vom Institut für Physiologie in dieselbe Kerbe. "Außerdem kenn' ich mich endlich aus, wie die Uni gegliedert ist und verstehe uni-interne Abläufe und Entscheidungen besser." Positiv bewertet wurde auch der Prüfungsmodus: "Nach der schriftlichen Zwischenprüfung, wusste ich, wo ich stehe," kommentiert Doris Steger vom rechtswissenschaftlichen Dekanat, "und konnte mich dann gezielt auf die mündliche Abschlussprüfung vorbereiten."

Freundschaften geknüpft

Die KursteilnehmerInnen betonten, wie wichtig das gegenseitige kennen lernen war. Paula Wanker meint dazu: "Wir hatten eine super Gemeinschaft. Wir haben zusammen auch viel Spaß gehabt und uns besser kennen gelernt. Endlich kenn' ich auch die Person, mit der ich schon so oft telefoniert habe und nicht nur die Stimme!" Gabriele Liegl fasst ihre Eindrücke zusammen:" Zuerst habe ich mich gefragt, für was der Kurs gut ist. Während des Kurses war´s ganz o.k. Jetzt bin ich froh, mein Hirn wiedereinmal angestrengt zu haben!"



Dies ist ein Beitrag aus der UNIINTERN Frühling 2001. Diese Nummer der "UNIINTERN. Die Mitarbeiterzeitung der Universität Innsbruck" erscheint Anfang Mai und geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Innsbruck. Unter public-relations@uibk.ac.at können Sie kostenlos ein Exemplar der aktuellen UNIINTERN bestellen.