„Baumarkt der Zukunft“

Die Fa. Würth - Hochenburger investierte in die Zukunft und veranstaltete zusammen mit dem i3b (Arbeitsgruppe für Baubetrieb, Bauwirtschaft und Baumanagement am Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften) im Rahmen des Seminars „Projektentwicklung“, geleitet von Prof. Tautschnig, einen Konzeptwettbewerb zum Thema „Baumarkt der Zukunft“.
Baumarkt der Zukunft
Bild: Die Personen hinter dem Siegerprojekt: Cand.Ing. Mathias Flora, Cand.-Ing. Thomas Graus und Cand.-Ing. Michael Schafferer (v.l.)

Am 17. Februar 2006 fand die Jurierung der Projektarbeiten statt. Dabei setzte sich das Projektteam „Flora, Graus, Schafferer“ knapp vor „Legerer, Sterzinger, Spornberger“ und „Fagan, Gillitz, Monz“ durch. Durch das Thema und das zu verteilende Preisgeld des Auslobers von € 2.000,-, welches auf Sparkassenschecks übergeben wurde, waren sowohl Praxisbezug als auch Motivation für die Studenten in hohem Maß gegeben.

 

Ziel des Wettbewerbes war es, den Standort „Mitterweg“ der Fa. Würth - Hochenburger GmbH, besser bekannt unter „Hagebaumarkt“, zu untersuchen und eine mittelfristige Entwicklungsstrategie zu entwerfen.

 

Die Aufgabenstellung des Auslobers beinhaltete alle Facetten der Projektentwicklung: Angefangen bei der Standort- und Bedarfsanalyse über die Analyse der Mitbewerber hin zu Entwicklungstendenzen und Strategieentwicklungen waren alle Themen zu bearbeiten. Auch die technische Analyse des Bestandobjektes sowie die Erfassung der gesamten Kostenstruktur (Abbruch-, Umbau-, Neubau und Betriebskosten, Abschätzung der Mieteinnahmen) zählten zu den Aufgaben der Teilnehmer. Als Abschluss der Arbeiten musste eine Developerkalkulation aufgestellt werden um die Rendite bzw. den ROI der vorgesehenen Investitionen zu ermitteln.

 

Dem Bauherrn konnten so einige kurzfristig umsetzbare Verbesserungen sowie einige mittelfristig realisierbare Zielsetzungen vorgestellt und durch abgesicherte Dokumentationen präsentiert werden.

In den Statements zu den Siegerprojekten fanden sich dann auch Bemerkungen wie „Gesamtkonzept sehr umfassend ausgearbeitet …. technisch sehr schlüssig durchüberlegt“ und durch Fachleute abgesicherte Aussagen wie „… gute Marketing Überlegungen, kostengünstige Umsetzung …., sehr hoher Qualitätsstandard der Präsentationen, …“ wieder.

 

Der Wettbewerb stellte sich als eine gelungene Form der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis dar, wobei die Studierenden durch einen hohen Praxisbezug die Möglichkeit eines „Trainings on the job“ hatten. „Abschließend dürfen wir dem Auslober des Konzeptwettbewerbes, der Fa. Würth - Hochenburger GmbH, namentlich Hr. Geschäftsführer Peter Wirth für das entgegengebrachte Vertrauen in die Leistungen des Institutes sowie in die Leistungs- und Innovationsbereitschaft der StudentInnen der LFUI danken und halten fest, dass wir diese gelungene Form der Kontaktpflege zwischen Unternehmungen und der Universität gerne weiter verfolgen werden“, so Prof. Tautschnig.

 

Als Jurymitglieder fungierten: Geschäftsführer Peter Wirth und Prokurist Othmar Lutz (FM) beide vom Auslober der Fa. Würth – Hochenburger GmbH, Fr. Prof. Arch. DI Dr. Marlis Schneider vom Institut für Städtebau an der LFUI sowie Hr. Prof. DI Dr. Arnold Tautschnig vom Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften, Arbeitsgruppe i3b an der LFUI.

 

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