Rektor Karlheinz Töchterle wiedergewählt

Der Unirat hat in seiner heutigen Sitzung wie zuvor der Senat einstimmig den amtierenden Rektor, Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle, für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Damit hat nach dem Senat auch das für die Wahl des Rektors zuständige Gremium grünes Licht für die Fortsetzung des erfolgreichen Weges der Universität Innsbruck gegeben.
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Bild: Der wiedergewählte Rektor Karlheinz Töchterle mit Ivo Hajnal, dem Vorsitzenden des Senates und Johannes Michael Rainer, dem Vorsitzenden des Universitätsrats.

Anders als bisher bietet das Gesetz jetzt die Möglichkeit, einen erfolgreichen Rektor einmalig ohne Ausschreibung im Amt zu bestätigen. Grundlage dafür ist die Bereitschaft des amtierenden Rektors für eine zweite Amtszeit und eine zwei Drittel Mehrheit der beiden in den Prozess involvierten Gremien, Senat und Universitätsrat. Nach dem einstimmigen Votum des Senates Ende November hat auch der Unirat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, Karlheinz Töchterle für die Periode 2011 bis 2015 zum Rektor der Universität Innsbruck zu wählen. „Karlheinz Töchterle hat bisher bewiesen, dass er in der Lage ist, die Universität Innsbruck sehr umsichtig durch mitunter raue See zu steuern. Der Unirat ist daher der Meinung, dass er die richtige Person für die großen Herausforderungen der kommenden Jahre ist“, erklärte Univ.-Prof. DDr. Johannes Michael Rainer, Vorsitzender des Universitätsrates der Leopold-Franzens-Universität. Rainer präzisierte auch diese Herausforderungen: „Die wesentlichen Eckpunkte in diesem Zusammenhang lauten Internationalisierung, Feinjustierung des Studiensystems und Optimierung der Struktur sowie der Verwaltungsorganisation. Das alles muss im Rahmen sehr knapper Budgetvorgaben erfolgen. Wir sind jedoch sehr zuversichtlich, dass Rektor Töchterle in der Lage ist, dies entsprechend umzusetzen und damit die Universität Innsbruck in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Gerade jetzt, wo an vielen österreichischen Universitäten die Führungspersonen neu gewählt werden, ist es ein großer Vorteil einen erfahrenen Rektor zu haben.“
Ähnlich sieht das auch der Vorsitzende des Senates der Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Ivo Hajnal: Vor knapp drei Wochen hat der Senat Rektor Karl-Heinz Töchterle einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Dass sich der Universitätsrat heute der Ansicht des Senats angeschlossen hat, freut mich persönlich ganz besonders. Universitätsrat wie Senat haben damit ein deutliches Zeichen gesetzt: Die drei Leitungsorgane dieser Universität werden in unsicheren Zeiten erst recht zusammenhalten und die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam anpacken."

Die Herausforderungen im Team meistern

Rektor Karlheinz Töchterle zeigte sich beeindruckt von dieser eindeutigen Bestätigung seines bisherigen Kurses: „Ich empfinde diese frühzeitige und eindeutige Wahl als Bestätigung der Arbeit des gesamten Teams. Dieser Vertrauensvorschuss bedeutet aber auch eine große Verantwortung für uns. Gemeinsam mit dem Senat und dem Unirat wollen wir nun die Weichen für die Zukunft der Universität Innsbruck stellen. Neben der Fortsetzung unserer Internationalisierungsstrategie gibt es für die kommende Amtszeit vier wesentliche Aufgaben: Wir wollen den Bildungs- und Forschungsstandort Tirol weiter stärken und wie bisher eine führende Rolle in diesem Prozess übernehmen. Die ersten Erfahrungen mit dem neuen dreigliedrigen Studiensystem haben wir jetzt gemacht. Nun werden wir diese nutzen und die Besonderheiten eines Universitätsstudiums besser herausarbeiten, die Durchlässigkeit erhöhen und jeweils einen Master als Regelabschluss anbieten. Außerdem werden wir wie bisher unsere Struktur und unsere Verwaltung intern optimieren. Das wird ein permanenter Prozess sein, der uns auch helfen wird, mit den erzwungenen Einsparungen umzugehen. Letztlich ist es unser Ziel, die Universität Innsbruck als attraktive Arbeitgeberin für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für Fachleute im Bereich der Dienstleistungen und der Verwaltung herauszustreichen. Das ist ein sehr ambitioniertes Programm, aber ich freue mich auf diese Aufgabe.“