Kopf der Woche: o. Univ.-Prof. Dr. Franz Mathis

Vom 24. bis zum 27. Juli findet in den Räumen der Theologischen Fakultät bereits zum 6. Mal die Konferenz zur Hochschulbildung für Studierende mit Behinderung statt. Diese ist eine gemeinsame Veranstaltung der Universität Innsbruck und der University of New Orleans. Prof. Franz Mathis wirkte als Rektorsbeauftragter für die amerikanische Hochschule maßgeblich an der Organisation mit.
Prof. Franz Mathis
Bild: Prof. Franz Mathis

Die Aufgabenbereiche von Prof. Franz Mathis an der Universität Innsbruck sind vielfältig: Neben seiner Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte ist er Rektorsbeauftragter für die Partnerschaft mit der University of New Orleans, Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft für historische Alpenforschung, Wissenschaftlicher Beirat des Instituts für Bankhistorische Forschung und Schriftleiter der Tiroler Wirtschaftsstudien. Er war mehrere Jahre lang Studiendekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät.

 

Im Rahmen seiner Tätigkeit als Rektorsbeauftragter für die Universität New Orleans ist er unter anderem als Mitorganisator der internationalen Konferenz zum Thema „Studieren mit Behinderung“ tätig. Diese Veranstaltung zeichnet sich nicht nur durch ihre internationale Einzigartigkeit aus, sondern stellt überdies einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Situation von behinderten Studierenden dar.
Gemeinsam mit vielen anderen VertreterInnen engagierte sich Prof. Mathis nach der verheerenden Verwüstung von New Orleans durch den Hurrikan Katrina erfolgreich für die New Orleans Support Initiative.

 

 

Zur Person:

Prof. Franz Mathis wurde 1946 in Hohenems geboren und studierte Geschichte und Anglistik an der Universität Innsbruck. Dort promovierte er im Jahr 1973, 1979 habilitierte er sich in Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Seit 1993 ist er als ordentlicher Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Innsbruck tätig. Für Forschungszwecke hielt er sich in England und den USA auf, außerdem war er Gastprofessor an den Universitäten Salzburg, New Orleans, Trient und Bozen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der vergleichenden Stadtgeschichte, der vergleichenden Unternehmensgeschichte, der Dritten Welt sowie in den Zusammenhängen und Grundlagen sozioökonomischer Entwicklung ganz allgemein.