Kopf der Woche: Dekan Andreas Bernkop-Schnürch

Am 4. Mai 2006 wurde Prof. Dr. Andreas Bernkop-Schnürch zum neuen Dekan der Fakultät für Chemie und Pharmazie bestellt. In dieser Funktion verfolgt er für die Zukunft der Fakultät klare Ziele.
Kopf der Woche: Dekan Andreas Bernkop-Schnürch
Bild: Kopf der Woche: Dekan Andreas Bernkop-Schnürch

Der aus einer traditionsreichen Apothekersfamilie stammende Hochschullehrer wurde 1965 in Klagenfurt geboren. Nach dem Studium der Pharmazie folgte ein Doktoratsstudium für Mikrobiologie und Genetik sowie 1998 die Habilitation für das Fach Pharmazeutische Technologie an der Universität Wien.

 

2002 wurde Prof. Bernkop-Schnürch von ISI Essential Science Indicators als weltweit meist zitierter ‚New-Comer’ der letzten 10 Jahre im Bereich der Pharmazeutischen Forschung ausgewiesen. Es folgten ein Ruf auf den ‚Chair in Pharmaceutis’ an die Universität London sowie ein Ruf an die Ludwig-Maximilians-Universität in München. Angenommen wurde von Prof. Bernkop-Schnürch jedoch nur jener an die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, wo er seit 2003 den Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie inne hat.

 

Prof. Bernkop-Schnürch ist Autor von mehr als 150 Research und Review Artikeln. Er ist Mitglied des Editorboards der meisten Top-Journals seines Faches und Gründer der pharmazeutischen Unternehmen MucoBiomer GmbH (Korneuburg) und ThioMatrix GmbH (Innsbruck). 1997 wurde er mit dem HERBA Preis für Pharmazeutisch Technologische Forschung in Wien, 1999 mit dem Forschungspreis der Stadt Wien, 2000 mit dem Eurand-Award in Boston und 2005 mit dem deutschen Phönix Preis für Pharmazeutisch Technologische Forschung in Frankfurt ausgezeichnet.

 

In seiner neuen Funktion als Dekan sieht er seine Aufgabe vor allem in einer Kürzung der Durchschnittsstudiendauer sowohl des Chemie als auch des Pharmazie Studiums, die Chancen des Neubaus für die Fakultät best möglich zu nützen und das Leistungsbewusstsein innerhalb der Fakultät zu stärken. Wenngleich die Fakultät für Chemie und Pharmazie bei der jüngst veröffentlichten AQA Studie vergleichsweise gut abschneidet, ist Prof. Bernkop-Schnürch davon überzeugt, dass die Fakultät bei weitem noch nicht ihr volles Potential erreicht hat.