Kopf der Woche: Mathias Lederer

Mathias Lederer hat vollbracht, was nur wenigen Studierenden gelingt: er hat die gesamte Oberstufe mit Vorzug abgeschlossen, jede Prüfung an der Universität mit „Sehr gut“ bestanden und sein Diplom- und Doktoratsstudium mit Auszeichnung bestanden. Für diese außerordentlichen Leistungen wurde ihm die Auszeichnung „Promotio sub auspiciis praesidentis rei publicae“ verliehen.
Dr. Mathias Lederer

Mathias Lederers Dissertation „Relationenmoduln für konjugierte algebraische Zahlen“ befasst sich mit linearen Relationen zwischen den Nullstellen von Polynomen in einer Unbestimmten. „Die Dissertation löst in Kapitel 2 zwei wesentliche theoretische Probleme im Zusammenhang mit linearen Relationen zwischen Nullstellen von Polynomen. Sie enthält in Kapitel 4 interessante explizite Beispiele, deren Erstellung teilweise mit besonderen Schwierigkeiten verbunden war. Das Kapitel 3 bildet zwar nur den Anfang einer eingehenderen Untersuchung kürzestmöglicher Relationen, enthält aber in diesem eingeschränkten Rahmen interessante Ergebnisse. Herr Lederer hat durch seine Doktorarbeit die Befähigung zu mathematischer Forschung eindrucksvoll dokumentiert“, so Univ.-Prof. Dr. Kurt Girstmair, der die Doktorarbeit betreute.

 

Seiner Arbeit als Tutor am Institut für Mathematik und am Institut für Informatik der LFU sowie Lehraufträgen an letzterem folgte 2003 seine Bestellung zum Forschungsassistenten im Projekt P 16641 des FWF mit dem Titel „Relationsmodule für konjugierte algebraische Zahlen“. Seit 2004 ist Dr. Lederer Assistent an der Fakultät für Mathematik an der Universität Bielefeld.

 

Zur Person:

 

Mathias Lederer wurde am 3. Dezember 1977 in Lienz geboren und legte seine Matura 1996 mit Auszeichnung ab. Nach seinem Zivildienst beim Roten Kreuz begann er 1997 sein Diplomstudium der Mathematik an der LFU, Titel seiner Diplomarbeit war „Explizite Konstruktionen in Zerfällungskörpern von Polynomen". Sein 2002 begonnenes Doktoratsstudium beendete Mathias Lederer 2004 mit Auszeichnung.

 

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