Karriereförderung für Erziehungswissenschaftlerin

Viele Anforderungen, wie zum Beispiel erhöhte internationale Mobilität und belastende Arbeitszeiten, die heutzutage an eine wissenschaftliche Karriere geknüpft sind, bergen für behinderte und chronisch kranke WissenschaftlerInnen einen systemischen Nachteil. Dieser Personenkreis kann sich solchen körperlichen Anforderungen meist nicht ganz „unterwerfen“, was sich in vielen Fällen im Verlauf der wissenschaftlichen Karriere widerspiegelt. An der Universität Innsbruck absolvieren jedes Semester mehrere Studierende mit einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung erfolgreich ein Masterstudium. Das Karriereförderprogramm für begünstigt behinderte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler möchte Hindernisse für eine weitere wissenschaftliche Karriere aus dem Weg räumen. Vergangenen Donnerstag erhielt Mag. Christine Riegler vom Institut für Erziehungswissenschaft die Förderung für ihr Dissertationsthema „Persönliche Assistenz/Persönliches Budget für Menschen mit Behinderungen“, das von Prof. Volker Schönwiese betreut wird.