An den Grenzen der Sprache

Der Band "An den Grenzen der Sprache. Kommunikation von Unsagbarem im Kulturkontakt" versammelt die Ergebnisse der gleichnamigen Tagung, die im Dezember 2009 an der Universität Innsbruck im Rahmen des Forschungszentrums „Kulturen in Kontakt“ stattfand.
Ende 2011 bei iup erschienen ist der Tagungsband "An den Grenzen der Sprache".
Bild: Ende 2011 bei iup erschienen ist der Tagungsband "An den Grenzen der Sprache".

Die Beiträge aus unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Disziplinen untersuchen das Phänomen der Grenze des sprachlich Ausdrückbaren in verschiedenen Formen des Kulturkontakts unter folgendem Gesichtspunkt: wie wird, aus linguistischer, literaturwissenschaftlicher und translations-wissenschaftlicher Sicht das Problem des Kommunizierens von quasi Unsagbarem gelöst? Ausgegangen wird dabei von der Annahme, dass es – teils kulturspezifische, teils universelle – Konzepte gibt, die sich der sprachlichen Kommunikation nahezu entziehen. Durch die oftmals traumatischen Erlebnisse, die gewisse Arten des Kulturkontaktes, wie zum Beispiel Migration, mit sich bringen oder bedingen, erfährt dieses Problem eine Zuspitzung, die die KommunikatorInnen zu unterschiedlichsten Strategien und Ausdrucksmitteln greifen lässt. Im Mittelpunkt des Interesses steht aber nicht nur das (scheinbar) Nicht-Kommunizierbare, sondern vor allem auch die Kreativität, mit der Sprachgrenzen erweitert, verschoben bzw. unter Umständen auch aufgehoben werden.

Informationen zum Buch

Peter J. Holzer, Manfred Kienpointner, Julia Pröll, Ulla Ratheiser (Hg.)
ISBN 978-3-902811-03-5
brosch., 298 Seiten, zahlr. Farbabbildungen
2011, innsbruck university press • iup
Preis: 29,90 Euro