Buchtipp: Gleichstellungspolitik in Österreich

Eine kritische Bilanz
Gleichstellungspolitik in Österreich
Bild: Gleichstellungspolitik in Österreich

Die Forschungsplattform Geschlechterforschung der Universität Innsbruck veranstaltete Mitte November anlässlich der Präsentation der Publikation „Gleichstellungspolitik in Österreich“ ein Symposium, zu dem auch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek eingeladen wurde.

 

Gleichstellungspolitik ist in Österreich – wie in den meisten europäischen Staaten – längst ein etablierter Bereich in Politik und Gesellschaft. Doch welche konkreten Instrumente zur Umsetzung wurden in den letzten Jahren entwickelt? Wie steht es um die De-facto-Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsmarkt, in Bildung, Wissenschaft, Sport und Kultur? Wie wirken sich gesellschaftliche Rahmenbedingungen auf den Stellenwert und die Gestaltung von Gleichstellungspolitik aus? Und wie haben sich die Muster der Arbeitsteilung in den Familien und in der Erwerbsarbeit geändert? Diesen Fragen widmet sich der im Studienverlag neu erschienene und von der Politikwissenschaftlerin Erna Appelt herausgegebene Sammelband „Gleichstellungspolitik in Österreich – eine kritische Bilanz“, der Anlass für ein Symposium zu diesem Thema war.

 

Die Beiträge dieses Sammelbandes geben einen fundierten Überblick über die österreichische Gleichstellungspolitik und ziehen kritische Bilanz über Erfolge und Rückschläge in diesem Politikbereich. Mit Beiträgen von Erna Appelt, Manfred Auer, Gudrun Biffl, Eva Blimlinger, Autorinnenkollektiv Gender Budgeting, Veronika Eberharter, Andrea Ellmeier, Barbara Haas, Max Preglau, Sieglinde Rosenberger, Birgit Sauer, Sabine Strasser, Verein efeu, Heike Welte, Angelika Wetterer u.a.

 

Der Sammelband „Gleichstellungspolitik in Österreich – eine kritische Bilanz“, Hrsg. Erna Appelt ist erhältlich beim Studienverlag.