Das Gullibuch

Wolfgang Morscher hat sich des „Kultbuches“ über den Lehrer Prof. Alfons Quellacasa „Gulli“ von Franz Junger angenommen und es neu herausgegeben.
Das Gullibuch
Bild: Das Gullibuch

Bei diesem Buch handelt es sich um Notizen, die Schüler während des Naturkundeunterrichts im Staatsgymnasium in Brixen von 1895 bis 1903 von Aussagen ihres Lehrers „Gulli“ machten. Prof. Quellacasa, ein gebürtiger Ladiner,  fiel es schwer, sich in Deutsch korrekt auszudrücken. Aus diesem Grund und durch seine Vorliebe für markige Sprüche entstanden zahlreiche humorvolle Aussagen, die in diesem Buch wiedergegeben sind. Wolfgang Morscher ergänzte diese durch Originalabbildungen aus Lehrbüchern, auf die der Lehrer seine Schüler verwies.

 

Der Herausgeber über das Buch:

„Das Gullibuch bietet auf den ersten Blick Humor aus dem Unterrichtsalltag. Auf den zweiten Blick bietet es aber auch relevante Inhalte: Es ist ein wichtiges Dokument für die volkskundliche Schulforschung, das sehr viel über Unterricht, Alltag, Interessen und Werte der Schüler dieser Zeit preisgibt.“

 

Technologieprodukt

Das „Gullibuch“ ist ein neuartiges Technologieprodukt, laut Morscher eines der Ersten in Österreich. Es basiert auf der Technologie „print on demand“. Dabei wird der Text auf eine zentrale Datenbank geladen und   dort kostenlos archiviert. Der Herausgeber kann je nach Nachfrage beliebig oft und beliebig viele Ausgaben seines Buches bestellen.

 

Eine Kostprobe aus dem Buch:

„Der Mensch kann eine Sekunde bis über 100 Jahre leben. Im Altertum, wenn Sie an Methusalem denken, bis 900 Jahre. Heutzutage aber wird man 30 oder sagen Sie 33, weil zwei Dreier leichter zu merken sind, also 33 Jahre alt und ist diese verminderte Durchschnittszahl der Lebensweise, der falschen Diät, den Industrieverhältnissen und nicht  zuletzt den sinnwidrigen Geldeheschließungen und dem Luaderleben zuazuschreiben.“

 

Das Gullibuch ist über die Homepage Sagen.at erhältlich.