Projekt Weltethos

Im dem von Prof. Helmut Reinalter vom Institut für Geschichte und Ethnologie herausgegebenen Werk beschäftigen sich verschiedene namhafte Experten mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen eine weltumfassende Ethik und damit der Weltfrieden konzipiert und gelebt werden könnte.
Buchcover: Projekt Weltethos
Bild: Buchcover: Projekt Weltethos

Die Grundlage für das Projekt bildet die Idee, dass das Funktionieren eines Staates maßgeblich auf der Existenz eines allgemein anerkannten ethischen Konsenses basiert, der unter anderem das Fundament für die gültige Rechtsordnung bildet. So ist es augenscheinlich, dass anstelle einer Beschränkung auf nationale Wertdefinitionen dringend eine allgemeine, nationenübergreifende ethische Übereinkunft nötig ist, um eine friedlichere und humanere Welt zu ermöglichen.

 

Die Beiträge dieses Bandes setzten sich intensiv mit dieser Idee auseinander. Ausgehend von den Ergebnissen der Grundlagenforschung und anhand von Überlegungen zum interreligiösen Dialog geben die Autoren überzeugende Antworten zu dieser höchst aktuellen und brisanten Thematik. Neben dem Herausgeber kommen auch Johann Figl, Hans Küng, Ervin Laszlo, Franz-Johannes Litsch, Gerd Neuhaus, Karl Ernst Nipkow und Hans-Joachim Sander zu Wort.

 

Vier Schwerpunkte gesetzt

Insgesamt wurden im Werk vier Schwerpunkte gesetzt: Zunächst wird das „Projekt Weltethos“ inklusive seiner Bedeutung und Wirkung vorgestellt. Im folgenden Kapitel werden diesbezüglich dann mögliche kritische Einwände und Perspektiven behandelt. Nach der Auseinandersetzung mit einer planetarischen Ethik und dem Modell einer Weltrepublik schließt das Werk mit einer Einschätzung des Projekts aus der Sicht der vergleichenden Religionswissenschaften.

 

Das Buch „Projekt Weltethos. Herausforderungen und Chancen für eine neue Weltpolitik und Weltordnung“ ist im StudienVerlag erschienen und zum Preis von 16,90 Euro erhältlich.