Das Erschreiben der Berge

Die Alpen in der deutschsprachigen Literatur. Germanistische Reihe Band 81. Herausgegeben von Johann Georg Lughofer
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Die Wahrnehmung von Räumen ist mittlerweile als kulturelles Konstrukt eine zentrale Kategorie der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, gar ein »spatial turn« bzw. eine »topographische Wende« wurde festgestellt. In diesem Zusammenhang scheint es für die Germanistik besonders lohnend, sich mit dem einen Raum, mit der einen Landschaft und ihrer Topographie zu beschäftigen, welche die deutschsprachigen Länder verbindet: die Alpen – freilich ohne dabei die trennende Funktion, als ehemals schwer zu überwindender Gebirgszug, zu vernachlässigen.

Die BeiträgerInnen in diesem Band erläutern die sich in ständiger Entwicklung befindlichen Begriffe und Vorstellungen von den Alpen und des Alpinismus. Bei den Änderungen des Alpenbilds hat die Literatur stets eine bedeutende Rolle gespielt. Der Band leistet eine neue Aufarbeitung vieler diesbezüglich relevanter literarischer Werke aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der neueren Literatur seit Albrecht von Haller, doch insbesondere auf der Gegenwartsliteratur, wobei eindrucksvoll gezeigt wird, welch zentrale Position die Alpen in der heutigen Literatur einnehmen und dass man am Beginn des neuen Jahrtausends wahrhaftig eine neue vague alpine beobachten kann.

Das Buch wird am 29. September 2014 um 18:00 Uhr im Alpenvereinsmuseum in der Innsbrucker Hofburg präsentiert. Eintritt frei!


Informationen zum Buch

Das Erschreiben der Berge
Die Alpen in der deutschsprachigen Literatur
Johann Georg Lughofer (Hg.)
ISBN 978-3-901064-44-9
innsbruck university press 2014, 376 Seiten
Preis: 43,00 Euro

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