Der fantastische Film - Geschichte und Funktion in der Mediengesellschaft

Der fantastische Film - Geschichte und Funktion in der Mediengesellschaft
Bild: Der fantastische Film - Geschichte und Funktion in der Mediengesellschaft

Herausgegeben von Oliver Jahraus und Stefan Neuhaus

(Reihe Film - Medium - Diskurs, Bd. 10)



Das Fantastische ist nicht nur ein thematischer Bereich in den Texten und Filmen des Genres. Es verweist immer zugleich auch auf spezifische Eigenschaften und Möglichkeiten des Mediums, nicht zuletzt des Films, und bekommt so selbst mediale Qualitäten. Der Band zeigt an zen¬tralen Beispielen, wie im Medium des Fantastischen auf jeweils spezifische Weise Problempotenziale der Zeit aufgegriffen, be- und verarbeitet werden, insbesondere Fragen nach der Wirklichkeit des Menschen und der Erfahrbarkeit seiner Welt. Die Funktion der Filme kann dabei ganz verschieden sein, sie können eskapistischen Zwecken dienen, zur Konstruktion einer stabilen Identität von Individuen und Gruppen beitragen (oder eine solche Identität vorspiegeln), sie können aber auch auf produktive Weise verunsichern, Vertrautes als Fremdes oder Fremdes im Vertrauten zeigen. Dabei können Mythen begründet oder zerstört werden - abhängig nicht nur von der Konzeption des Films, sondern ganz entscheidend auch von seiner Rezeption.

Beiträge zu folgenden Filmen:
Der Student von Prag (1913); Dr. Jekyll and Mr. Hyde (1931); Geschichte der Dracula-Verfilmungen; Nosferatu (1922); Zurück in die Zukunft (1985); Being John Malkovich (2000); Batman (1989/92) und Spiderman (2002); Frankenstein (1994); The Matrix (1999); Shadow of the Vampire