Uni-Pfarrer feierte 40-jähriges Priesterjubiläum

Mitte Mai feierte Uni-Pfarrer Msgr. Bernhard Hippler sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Der Festakt wurde von der Innsbrucker Studentenverbindung Alpinia veranstaltet.
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Bild: Msgr. Bernhard Hippler

Altbischof Dr. Reinhold Stecher würdigte den Jubilar in seiner Laudatio in Anspielung an  dessen Geburtsort als einen „aus dem Norden zugeflogenen Adler, der ein Tiroler Adler geworden ist. Bernhard Hippler sei „einmalig und so schwer ersetzbar für die Betreuung der Universitätspfarre“. Für die Stadt Innsbruck und das Land Tirol sei der längstdienende Hochschulseelsorger von Österreich eine „Persönlichkeit mit Denkmalcharakter“ Für viele Menschen und auch für ihn selbst, so Stecher, sei er ein Licht in einer „winterlichen Zeit der Kirche“. Er sei ein aufgeschlossener, offener Konservativer, und das sei das Beste, das heute der Kirche und der Welt geschenkt werden könne. Die Verbindung von Glaubenstreue und geistiger Offenheit sei ein Kennzeichen des Uni-Pfarrers. Grußworte überbrachten bei diesem Festakt auch Rektor Herbert Lochs von der Medizinischen Universität, Vizerektor Wolfgang Meixner von der Leopold-Franzens-Universität und Rektor Andreas Altmann vom MCI.

Zur Person

Bernhard Hippler studierte Philosophie, Theologie, Psychologie und Geschichte an den Universitäten Innsbruck und München. Am 11. Mai 1972 empfing er die Priesterweihe. Nach seiner Lehramtsprüfung war er ab 1975 Religionsprofessor am Ursulinengymnasium in Innsbruck. Bischof Paulus Rusch ernannte ihn 1979 zum Hochschulpfarrer der Universität Innsbruck. Er engagiert sich in großem Maße für die Hochschulgemeinde der Universität und baute die erst 1973 durch die Österreichische Bischofskonferenz aufgelöste Innsbrucker Hochschulgemeinde und die Katholische Hochschuljugend wieder auf. Das Modell der Hochschulpastoral wurde als so genanntes "Innsbrucker Modell" überregional bekannt.

(Christian Flatz)