Ostermontag im Botanischen Garten

Ein strahlender Frühlingstag und ein abwechslungsreiches Programm lockten auch heuer wieder an die 600 Besucherinnen und Besucher zum traditionellen Ostermontagfest in den Botanischen Garten.
Auch heuer wieder strömten am Ostermontag zahlreiche Interessierte in den Botanischen Garten.
Bild: Auch heuer wieder strömten am Ostermontag zahlreiche Interessierte in den Botanischen Garten.

Die Suche nach den bunten Ostereieraufhängern, die im zarten Laub der Bäume und Sträucher herausleuchteten, verführte besonders die Kinder zu einem Spaziergang durch den Botanischen Garten und sorgte auch noch in den entlegensten Ecken der Anlage für ein reges Treiben. Nach den regnerischen Tagen der Karwoche erfreuten besonders die Blüten der Frühblüher des Lerchensporns, der Primeln, Blausternchen, der Christrosen und Küchenschellen und vor allem der Magnolien die BesucherInnen.

An den Stationen gab es für alle Altersgruppen Interessantes über verschiedenste Pflanzen zu erfahren:

Gleich beim Eingang erwartete die Landesforstdirektion die großen und kleinen Neuankömmlinge mit Wissenswertem über Baum und Wald und verteilte nebenbei auch junge Tannen (Abies alba), die in ein paar Jahren vielleicht als Christbaum dienen werden.

Im tropischen Glashaus standen Fleischfressende Pflanzen und andere Highlights aus den Tropen am Programm. Im subtropischen Glashaus konnten Interessierte erfahren, wie Wolfsmilch- Dickblattgewächse und Kakteen die Trockenperioden überstehen und in welchen Teilen sie Wasser speichern. Schokolade, Honig, Heilpflanzen, unterschiedliche Fermentationsgrade des Tees mit Verkostung waren die Themen an anderen Stationen. Auch Tierisches kam zu Wort. So wurden Wildbienen und ihre Lebensweise sowie ausgewählte Bewohner des Gartenteichs, wie Teichmuschel, Molche und Frösche, genauer behandelt.

Eine besondere Attraktion war für die jüngsten BesucherInnen das Säen ihrer eigenen Sonnenblume, das Herstellen eines Specksteinanhängers und das Basteln eines Klapperholzes.

Wer müde vom vielen Schauen, Wandern und Kosten war, konnte sich bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen im Oster-Café im Ausstellungsraum oder auf der Sonnenterasse erholen.

Heuer hatte zum zweiten Mal auch die historische Sternwarte geöffnet und Prof. Hartl und seine Mitarbeiter entführten die BesucherInnen in die Welt der historischen Sternenbeobachtung der Jahrhundertwende (19./20. Jahrhundert). Ein Platzkartensystem regelte den Ansturm auf die Attraktion, sodass alle Interessierten ohne lange Wartezeiten zum Zug kamen.

Auch heuer wieder konnte der Botanische Garten seiner Funktion als Tor zur Öffentlichkeit gerecht werden und Interessierten Einblick in einen vielfältigen Wissensbereich an der Universität Innsbruck gewähren.

(Das Grüne-Schule-Team)