Absolvent der Uni Innsbruck erhielt FCP-Innovationspreis

Ende März wurde Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Valentini an der TU Wien für seine an der Uni Innsbruck verfasste Dissertation mit dem FCP-Innovationspreis ausgezeichnet. Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH, ein international tätiges Ingenieurbüro mit Hauptsitz in Wien, hat diesen Preis für herausragende ingenieur¬wissenschaftliche Leistungen und innovative technische Beiträge gestiftet.
v.l.: Dipl.-Ing. Dr.techn. Dieter Pichler von der Firma FCP übergab die Auszeichnung an Dr. Valentini. Foto: Blazina
Bild: v.l.: Dipl.-Ing. Dr.techn. Dieter Pichler von der Firma FCP übergab die Auszeichnung an Dr. Valentini. Foto: Blazina

 

Dr. Bernhard Valentini hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich für Festigkeitslehre und Baustatik der Universität Innsbruck im Rahmen seiner Dissertation ein numerisches Modell für das mechanische Verhalten von Beton unter mehraxialer Beanspruchung weiterentwickelt. Er hat effiziente und robuste Lösungsalgorithmen für auf der Methode der finiten Elemente beruhende numerische Simulationen in ein kommerzielles Finite Elemente Programmsystem implementiert, das numerische Modell anhand umfang-reicher Versuchsnachrechnungen validiert und schließlich für große dreidimensionale Struktur¬simulationen am Supercomputer LEO II der Forschungsplattform „Scientific Computing“ der Universität Innsbruck eingesetzt.

Seit 2011 ist Dr. Valentini im Bereich Innovation Services, Linie Werkstoffe und Technologien, Abteilung Modellierung und Simulation bei PLANSEE SE in Reutte tätig. In seinem neuen Aufgabenbereich beschäftigt er sich vorwiegend mit thermisch-mechanisch gekoppelten numerischen Analysen von Bauteilen und Strukturen aus Refraktärmetallen für Anwendungen im Hochtemperaturbereich.

(Günter Hofstetter)