Theoretische Bodenmechanik in Innsbruck – am Puls der Zeit

Die alljährlich vom Arbeitsbereich für Geotechnik und Tunnelbau angebotene Vorlesung „Theoretische Bodenmechanik“ lockte dieses Jahr 46 Doktoranden und Professoren aus dem In- und Ausland nach Innsbruck.
blog_geotechnik
Bild: Zahlreiche Doktorandinnen und Doktoranden nahmen auch heuer wieder an der Vorlesung zur Bodenmechanik teil.

Die große Beliebtheit der seit dem Jahr 2003 als Freifach für das Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften angebotenen Lehrveranstaltung resultiert maßgeblich aus ihrer Einzigartigkeit im deutschsprachigen Raum. So wird den StudentInnen die Möglichkeit geboten, einen tiefen Einblick in den neuesten Stand der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Bodenmechanik zu erhalten. Professor Dimitrios Kolymbas, einem der renommiertesten Forscher auf dem Gebiet der Stoffgesetze für Böden, gelingt es dabei jedes Jahr, auch auswärtige Experten zu einem Gastvortrag zu gewinnen.

Frage an die Natur

Die diesjährige Vorlesung präsentiert die Ergebnisse aus den diversen Laborversuchen der Bodenmechanik samt ihrer Interpretation und Einschränkungen. Die Versuche sind eine Frage an die Natur. Um die Frage zu stellen und um die Antwort zu verstehen, braucht man solide Grundlagen in der Theorie. Auch Modellversuche und die ihnen zugrunde liegende Ähnlichkeitsmechanik werden behandelt. Den Gastvortrag hält Prof. G. Viggiani (Grenoble) über die Möglichkeiten, in das Innere einer Bodenprobe mit tomografischen Methoden zu schauen.

Familiäre Umgebung

Das traditionell vom Arbeitsbereich für Geotechnik und Tunnelbau organisierte Abendprogramm bietet den DoktoratsstudentInn en zusätzlich die Möglichkeit, in familiärer Umgebung mit den Professoren und Experten in Kontakt zu treten und zu diskutieren.

(Dimitrios Kolymbas)