Zwei echte Töchterle

Seit Mitte der 1920er-Jahre wurde jeder Rektor der Universität Innsbruck porträtiert, so auch Karlheinz Töchterle, der im April 2011 ins Wissenschaftsministerium wechselte. Karlheinz Töchterle ließ sich von seinem Bruder, Martin Töchterle, malen. Am Freitag, 27. Jänner, nahm die Universität Innsbruck das Bild in seinem Beisein entgegen.
Karlheinz und Martin Töchterle bei der Übergabe des Rektorsporträts an die Universität Innsbruck.
Bild: Karlheinz und Martin Töchterle bei der Übergabe des Rektorsporträts an die Universität Innsbruck.

Martin Töchterle malt seit über 25 Jahren Aquarelle und Ölbilder, seit einiger Zeit experimentiert er auch mit Mischtechniken. Sein thematisches Interesse ist breit gefächert und reicht von Landschaften über Stillleben und Akte bis hin zu Porträts. Seit sechs Jahren widmet er sich besonders intensiv der Malerei. Das Porträt seines Bruders Karlheinz hat er als 100 mal 80 Zentimeter großes Öl-auf-Leinwand-Gemälde konzipiert. „Es war mir ein großes Anliegen, dem Charakter von Karlheinz möglichst gut zu entsprechen“, sagt Martin Töchterle. „Ihm sind Traditionen sehr wichtig, aus diesem Grund ist das Bild eher klassisch“, erläutert er weiter. Es ehre ihn sehr, dass sein Werk in einer Reihe mit so vielen großen Tiroler Künstlern hängen werde, so Martin Töchterle.

(ef)