PhD-Meeting: Biomedizinscher Know-How-Transfer

Der wissenschaftliche und kollegiale Austausch der Doktoratsstudierenden beider Innsbrucker Universitäten hat sich mit dem jährlichen, heuer zum siebten Mal stattfindenden PhD-Meeting zu einem Fixpunkt für die Präsentation neuester Forschungsergebnisse im Life Science-Bereich entwickelt. Von den 102 eingereichten Abstracts wurden drei mit attraktiven Preisen ausgezeichnet.
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Bild: Auch in diesem Jahr wurden wieder über 100 Poster präsentiert.

Seine Exzellenz als Life-Science-Standort zeigt Innsbruck nicht zuletzt im hohen Niveau des wissenschaftlichen Outputs der an beiden Innsbrucker Universitäten angebotenen Doktoratsstudiengänge. Mit der Vielfalt der angebotenen PhD-Programme verbinden sich interdisziplinäre Zusammenarbeit und der kollegiale Austausch von Wissen und Erkenntnissen, die im jährlichen PhD-Meeting ihren Höhepunkt finden und im gemeinsamen Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) schon bald auch räumlich verbunden sein werden.

Starkes Lebenszeichen der jungen Life Sciences

„Die bereits zum zweiten Mal durchgeführte gemeinsame Präsentation der Leistungen der PhDs beider Universitäten demonstriert vor allem auch die Einheit der Innsbrucker Life Science Community“, fügt Prof. Bernhard Flucher, Koordinator der PhD-Programme an der Medizinischen Universität Innsbruck, hinzu. Mit 90 eingereichten Abstracts aus der Medizinischen Universität Innsbruck und zwölf Arbeiten aus der Universität Innsbruck konnte an den Teilnahme-Rekord vom Vorjahr angeschlossen werden, was das zwölfköpfige Organisationskomitee bestehend aus Daniela Trimmel, Christiane Maria Bauer und Dominik Pesta an der Spitze (mit Jennifer Gebetsberger, Agnieszka Martowicz, Martin Bodner, Peter Knetsch, Gurjot Kaur, Martha Nowosielski, Barbara Meissner, Kerstin Schmidt und Alexander Keiler) besonders freute. Nach den Postersessions hatten Jurymitglieder und Doktoratsstudierende die besondere Gelegenheit, den Vortrag des renommierten Molekularbiologen und Stammzellforscher Prof. Jürgen Knoblich zu verfolgen, gefolgt vom Kabarettisten „Der Koschuh“.
Die eingereichten Abstracts wurden anschließend wie gewohnt von der aus den Vertreterinnen und Vertretern der einzelnen Studiengänge zusammengesetzten Jury bewertet und ausgezeichnet. Die Preise für die besten Poster gingen dieses Jahr an: Catherine Dold (Molecular Oncology, MO), Agnieszka Martowicz (Molecular Oncology, MO) und Gurjot Kaur (Molecular Cell Biology, MCB)

Vielfältiges Programm

Die Medizinische Universität Innsbruck und die Universität Innsbruck sind Forschungshochschulen, an denen Nachwuchswissenschafter aus medizinischen und naturwissenschaftlichen Bereichen in Form von speziellen Doktoratsstudien das nötige Know-how für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere mitgegeben wird. Im seit 2002 implementierten PhD (Doctor of Philosophy) Studienprogramm der Medizinischen Universität Innsbruck können Jungforscherinnen und -forscher aus gegenwärtig neun eingerichteten Programmen auswählen. Adäquat dazu werden an der Universität Innsbruck PhD-Programme in Biologie, Chemie und Pharmazeutische Wissenschaften angeboten.
Besonderer Dank gilt auch den Sponsoren des PhD-Meetings: Oroboros Instruments, Tiroler Standortagentur, Biozym, VWR, Sigma Aldrich, Qiagen, BD, SFB 21, Österreichische Nationalbank, Studia und heartattack paintball.

(red)