5. DoKoNaRa 2011: „Werkstattgespräche: Verantwortung für die Region?“

Ende September traf sich das „Internationale DoktorandInnenkolleg Nachhaltige Raumentwicklung“ zum bereits fünften Mal, diesmal im Universitätszentrum Obergurgl. Im Fokus standen diesmal unterschiedliche Perspektiven auf regionale Verantwortung und eine nachhaltige Raumentwicklung.
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Bild: Das DoktorandInnenkolleg fand dieses Jahr im Universitätszentrum Obergurgl vor malerischer Kulisse statt.

Bereits zum fünften Mal fand vom 21. bis zum 24. September das „Internationale DoktorandInnenkolleg Nachhaltige Raumentwicklung“ in Kooperation der Universität Innsbruck (Institut für Geographie, Institut für Soziologie und Institut für Städtebau und Raumplanung) mit der Universität Liechtenstein, der Universität Kassel sowie der HafenCity Universität Hamburg statt. DoktorandInnen der Fachdisziplinen Architektur, Raumplanung, Soziologie, Geographie und Politikwissenschaften trafen sich, um in einen konstruktiven Dialog miteinander zu treten und ihre Arbeiten zu diskutieren.

Die thematische Vielfalt sollte dazu beitragen, dass DoktorandInnen über ihr Spezialthema hinaus einen Eindruck von der aktuellen Breite der Diskussion über „Raum“ vermittelt bekommen. Die Veranstaltung setzte den Fokus auf Interdisziplinarität und verfolgte das Ziel, den Austausch und Diskurs zwischen der eigenen Fachdisziplin und den Nachbardisziplinen zu initiieren und nachhaltig zu festigen.

Das übergeordnete Thema des diesjährigen DoKoNaRa lautete „Werkstattgespräche: Verantwortung für die Region?“ und fokussierte unterschiedliche Perspektiven regionaler Verantwortung von AkteurInnen für eine nachhaltige Raumentwicklung sowie unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge zur Rahmenthematik.

Neben der Vorstellung der Dissertationsprojekte bildeten ein Input-Referat von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Rudolf Scheuvens (TU Wien), eine Podiumsdiskussion mit Dr. Peter Haimayer (Haimayer Tourismus), Mag. Ernst Schöpf (Bürgermeister Sölden), Harald Höpperger (Firma Höpperger), Mag. Bertram Meusburger (Büro für Zukunftsfragen) sowie ein Literaturseminar zum Leitthema den Rahmen der Veranstaltung. Bei einer Exkursion ins nahegelegene Sölden konnten die theoretischen Erkenntnisse des Kollegs direkt vor Ort mit Mag. Wolfgang Santer diskutiert werden. Den Abschluss des Kollegs bildete eine Methodenwerkstatt, bei der methodische Fragestellungen bezüglich raumrelevanter Daten diskutiert wurden.

Nach den erfolgreichen, interessanten und spannenden Tagen in Obergurgl wurde noch vor Ort eine Fortführung des DoktorandenInnenkollegs im nächsten Jahr, dann in Kassel, beschlossen. Des Weiteren wird eine gemeinsame Publikation zum Thema „Verantwortung für die Region?“ entstehen. 

(Julia Scharting, Martin Coy, Johannes Mitterdorfer,
Marlies Schneider und Markus Schermer)