Drittes Life Science Meeting in Igls

Ende September fand zum bereits dritten Mal das „Life Science Meeting“ von Forschungseinrichtungen der Universität und der Medizinischen Universität Innsbruck statt. Auch diesmal stieg die Zahl der Teilnehmer im Vergleich zum Vorjahr – was eindrucksvoll den Stellenwert beweist, den diese Veranstaltung erreicht hat.
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Bild: Die PreisträgerInnen (v.l.n.r.): Lukas Schafferer, Armin Wilfinger, Katrin Watschinger, Birgit Waltenberger, Daniela Schuster. Gurjot Kaur (ganz rechts) war eine charmante Moderatorin; Meeting-Cover (im Hintergrund) gestaltet von Siegfried Schwarz.

Am 23. und 24. September fand zum dritten Mal das „Life Science Meeting“ in Igls statt. Dieses wird jedes Jahr vom Biocenter (BC) der MUI sowie dem Center for Molecular Biosciences (CMBI) der Universität Innsbruck veranstaltet. Prof. Jörg Striessnig, Direktor des CMBI, und Prof. Lukas Huber, Direktor des BC, haben die Initiative ergriffen und 2009 das erste dieser Meetings organisiert. Der Erfolg gab ihnen recht, so wurde nun das dritte Meeting in Folge, wieder im Congress Igls, veranstaltet. Striessnig und Huber verwiesen in ihren Begrüßungsworten auf die jährlich ansteigende Zahl aktiver TeilnehmerInnen hin, einem klaren Zeichen, dass dieses Treffen von Senior und Junior Investigators gleichermaßen zum Wissensaustausch geschätzt wird. Die Neuzuerkennungen des SFB-F44 - Cell Signaling in Chronic CNS Disorders, die erneute Verlängerung des SFB 021 Cell Proliferation & Cell Death in Tumors sowie der Doktoratsprogramme SPIN (Signal Processing in Neurons) und MCBO (Molecular Cell Biology and Oncology), an denen Biozentrum und CMBI maßgeblich beteiligt sind, demonstrieren das Vertrauen des FWF in diese Institutionen und in den Forschungsstandort Innsbruck.

In seiner Eröffnungsansprache wies der geschäftsführende Rektor der Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c.mult. Tilmann Märk, auf den added value dieser Veranstaltung für die beiden Universitäten und die daraus hervorgehende Bereicherung für den Wissenschaftsstandort Tirol in den biomolekularen und biomedizinischen Wissenschaften hin: „Es ist das Jahrhundert der Life Sciences und die beiden Institutionen, BC & CMBI, sind hier in Innsbruck auch diejenigen, die sich diesem Fokus verschrieben haben und eine entsprechende internationale Sichtbarkeit aufweisen können.“

19 Kurzvorträge und 110 Posterpräsentationen wurden durch Plenarvorträge von hochrangigen WissenschafterInnen aus dem Ausland zum diesjährigen Schwerpunktsthema „Strukturbiologie“ „gewürzt“. Was aber wäre Wissenschaft ohne den Nachwuchs? Ohne einen hochmotivierten und hochgebildeten Nachwuchs? Daher liegt es in der Tradition dieses Meetings, alljährlich auch den besten Vortrag und die drei besten Posters zu prämieren.

Die diesjährigen PreisträgerInnen waren:

  • Mag.rer.nat. Katrin Watschinger, PhD, Sektion für Biologische Chemie, BC, MUI, Arbeitsgruppe Ernst Werner, erhielt den Preis für den besten Vortrag: Characterization of Tetrahydrobiopterin-dependent Alkylglycerol Monooxygenase

    Posterpreise erhielten:
  • Lukas Schafferer, MSc, Sektion für Molekularbiologie, BC, MUI, Arbeitsgruppe Hubertus Haas, The Role of Ornithine Supply in Siderophore Biosynthesis in Aspergillus fumigatus
  • Armin Wilfinger, Bakk.biol., Institut für Molekularbiologie, Arbeitsgruppe Dirk Meyer, The Role of Islet Genes During Formation of Zebrafish Endocrine and Exocrine Pancreas
  • Mag. pharm. Birgit Waltenberger, Institut für Pharmazie, Abteilung für Pharmakognosie, CMBI, Arbeitsgruppe H. Stuppner, Phytochemical Investigation of Himatanthus Sucuuba Bark Leading to the Identification of Novel Antiinflammatory Compound
  •  Dr.rer.nat. Daniela Schuster, Institut für Pharmazie, Abteilung Pharmazeutische Chemie, CMBI, Pharmacophore-based Discovery of Natural Products as Protein Tyrosine Phosphatase 1B (PTP1B) Inhibitors

(Siegfried Schwarz, MUI)