Honorarprofessur für Wolfgang Czysz

Am 20. September ernannte Rektor Tilmann Märk den Leiter der Außenstelle Thierhaupten des Bayerischen Landesamtes für Bodendenkmalpflege, Wolfgang Czysz, zum Honorarprofessor. Der langjähre Lehrbeauftragte am Institut für Archäologien wurde im Salon des Rektors von Mitgliedern des Rektorenteams und seinen Innsbrucker Kolleginnen und Kollegen gefeiert.
Honorarprofessur Czysz
Bild: Wolfgang Czysz (2.v.l.) wurde von Rektor Märk (li.) im Beisein von Vizerektorin Friedrich und Vizerektor Meixner zum Honorarprofessor ernannt.

Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Czysz ist seit 1990 am Fachbereich Provinzialrömische Archäologie des Instituts für Archäologien als Lehrbeauftragter tätig und hat bisher 17 Lehrveranstaltungen geleitet. Vergangene Woche erhielt er für sein Engagement in Lehre und Forschung die Würde und den Titel eines Honorarprofessors der Universität Innsbruck. „Es freut mich sehr, dass wir Ihnen für Ihre langjährige Unterstützung im Rahmen dieser Feierstunde den Titel eines Honorarprofessors verleihen dürfen“, sagte Rektor Tilmann Märk, der in seinen einführenden Worten einmal mehr die Bedeutung von externen Lehrenden für die Universität unterstrich.

Enge Verbundenheit zur Universität

Wolfgang Czysz studierte ab 1969 an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg Provinzialrömische Archäologie, wechselte im folgenden Jahr an das Balliol College der Universität Oxford und schließlich an die Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo er 1975 promovierte. In den folgenden Jahren arbeitete er als Forscher und wissenschaftlicher Referent, 1977 begann er seine Tätigkeit am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in Augsburg. Im Anschluss an seine Ernennung zum Oberkonservator 1984 wurde er zum Leiter der archäologischen Außenstelle Schwaben im ehemaligen Benediktinerkloster Thierhaupten bestellt. Czysz habilitierte sich am Institut für Archäologien der Universität Innsbruck, dem er seit 2002 als Dozent angehört. Seine Publikationsliste umfasst 15 Monographien sowie unzählige Fachartikel und populärwissenschaftliche Aufsätze. Als Lehrbeauftragter hat er zahlreichen Studierenden die Bearbeitung Bayerischen Fundmaterials ermöglicht.

Weiters verdeutlicht seine ehrenamtliche Mitarbeit in Forschungsprojekten des Instituts für Archäologien im Zuge der Ausgrabungen in Policoro und Pompeji seine enge Verbundenheit mit der Universität Innsbruck, an der er auch weiterhin wirken möchte, wie er in seinen Dankesworten nach der Verleihung der Honorarprofessur betonte.

(ef)