Japan zu Besuch in Innsbruck

Anfang September wurde ein Abkommen zwischen der Uni Innsbruck und dem Japan Advanced Institute of Science and Technology unterzeichnet. Das Abkommen, das von Aart Middeldorp vom Institut für Informatik in Innsbruck in die Wege geleitet wurde, betrifft vor allem die Bereiche Technik und Naturwissenschaften und erleichtert die Kooperation sowie den Austausch in diesen Gebieten.
Die Vertreter der Universität Innsbruck und des Japan Advanced Institute of Science and Technology freuen sich über die Kooperation.
Bild: Die Vertreter der Universität Innsbruck und des Japan Advanced Institute of Science and Technology freuen sich über die Kooperation.

Während seiner 11-jährigen Forschungstätigkeit in Japan hat Prof. Middeldorp unzählige Kontakte zu führenden japanischen Forscherpersönlichkeiten geknüpft und Kooperationen ermöglicht. Durch die Unterzeichnung des internationalen Abkommens wird einerseits die bestehende Zusammenarbeit intensiviert und werden andererseits neue Kooperationsmöglichkeiten geschaffen.

Kooperation auf euroasiatischer Ebene

Nationale und internationale Kooperationen stehen sowohl für die Universität Innsbruck als auch für das Japan Advanced Institute of Science and Technology ganz weit oben auf ihrer Prioritätenliste. Aus diesem Grund empfing die Vizerektorin im Namen der Universität Innsbruck am 5. September 2011 eine Delegation aus Japan. Takuya Katayama, Rektor der renommierten japanischen Forschungsinstitution, wurde von Prof. Mizuhito Ogawa und Prof. Nao Hirokawa, beide von der School of Information Science, nach Innsbruck begleitet. Zweck dieses Empfangs war, eine internationale Zusammenarbeit auf euroasiatischer Ebene zu schaffen. Dabei soll vor allem die Entwicklung eines akademischen Austausches von StudentInnen, MitarbeiterInnen wie auch auf Forschungsebene erzielt werden. Kooperationen wie diese sollen zudem veranschaulichen, wie wichtig es ist, akademische Ausbildungen, verstärkt in den MINT-Fächern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, zu forcieren. Dadurch werden die Jobaussichten erheblich verbessert und eine sichere Zukunft sowohl aus studentischer als auch aus sozialer Sicht geschaffen. „Um die Entwicklung von Naturwissenschaft und Technologie voranzutreiben, benötigt die Gesellschaft außerordentliche junge Intellektuelle mit Neugierde, profundem Wissen und tiefgründigem Interesse an Forschung und Wissenschaft“, so Takuya Katayama, Rektor des Japan Advanced Institute of Science and Technology.

Internationale Forschung des JAIST

Das Japan Advanced Institute of Science and Technology zeichnet sich vor allem durch seine fortschrittliche Entwicklung auf internationalem Boden aus. Im Bereich der Naturwissenschaften und Technologie stellt sich das JAIST als die am meisten international agierende, akademische Einrichtung in Japan dar. Dementsprechend kommen mehr als 25 Prozent der Studierenden und über zehn Prozent der FakultätsmitarbeiterInnen des japanischen Instituts aus dem Ausland.

(nh)

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