Handelsblatt-Ranking 2011: Innsbrucks Volkswirte unter den Besten

Die Volkswirte der Universität Innsbruck zählen zu den Besten im deutschsprachigen Raum. Das bestätigt das jüngste Ranking der deutschen Tageszeitung Handelsblatt. Die Universität Innsbruck belegt den elften Platz unter 81 erfassten Universitäten. Als bestplatzierte Volkswirte aus Österreich erringen Matthias Sutter und Pavlo Blavatskyy Spitzenplätze in der Einzelwertung.
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Bild: Die Volkswirtschaftslehre an der Universität Innsbruck belegt den elften von 81 Plätzen im Handelsblatt-Ranking.

Das Handelsblatt-Ranking misst die Forschungsleistungen in den Bereichen Volkswirtschaftslehre und Statistik und zählt zu den umfassendsten und aussagekräftigsten Ranglisten im deutschsprachigen Raum. Grundlage dafür ist eine Datenbank, in der die Veröffentlichungen von über 2400 Forscherinnen und Forschern an 81 Universitäten in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz erfasst sind. Wie in den vergangenen Jahren konnten die Innsbrucker Volkswirte in dem am Montag veröffentlichten Ranking erneut Spitzenplätze erreichen.

Beste Volkswirte aus Österreich

„Nach der Universität Wien ist Innsbruck in Österreich die Nummer zwei in der Volkswirtschaftslehre“, schreibt das Handelsblatt. „Vor allem Dank des Experimentalökonomen Matthias Sutter. Mit dem erst 32-jährigen Mikroökonomie-Professor Pavlo Blavatskyy arbeitet zudem einer der produktivsten Nachwuchswissenschaftler der deutschsprachigen VWL in Innsbruck.“ Unter den 81 erfassten Institutionen im deutschsprachigen Raum ist die Universität Innsbruck auf dem elften Platz gereiht, hinter der Universität Wien auf Platz 7 und vor der Wiener Wirtschaftsuniversität auf Platz 14. Forschungsstärkster Innsbrucker Volkswirt ist Matthias Sutter, der mit seinen Publikationen einen wesentlichen Anteil an der starken Stellung der Universität Innsbruck im Handelsblatt-Ranking hat. In der Einzelwertung, die die Forschungsleistungen seit 2007 berücksichtigt, liegt Matthias Sutter auf dem ausgezeichneten fünften Rang. Der gebürtige Ukrainer Pavlo Blavatskyy folgt auf dem elften Platz. In der Kategorie der Unter-40-Jährigen belegt Pavlo Blavatskyy den hervorragenden dritten Platz. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler sind damit die mit Abstand am besten gereihten Volkswirte aus Österreich. Ebenfalls in der Wertung der erfolgreichsten Nachwuchswissenschaftler vertreten sind die erst vor kurzem an die Universität Innsbruck berufenen Achim Zeileis (Statistik) und Markus Walzl (Verhaltensökonomie).

Erfolgreiche Forschungsplattform

Matthias Sutter ist seit 2006 Professor am Institut für Finanzwissenschaft der Universität Innsbruck und wurde trotz seines jungen Alters bereits vielfach ausgezeichnet. So erhielt er 2008 den Wissenschaftspreis des Landes Vorarlberg, 2009 jenen des Landes Tirol. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der experimentellen Wirtschaftsforschung. Pavlo Blavatskyy forscht und lehrt seit 2009 an der Universität Innsbruck. Sein Forschungsschwerpunkt ist die theoretische Mikroökonomie. Beide Wissenschaftler sind Mitglieder der neuen Forschungsplattform „Empirische und experimentelle Wirtschaftsforschung“ an der Universität Innsbruck.

(cf)