„X-Card“ überzeugte IT-Preis Jury

Der IT-Preis der Stadt Innsbruck geht heuer an die Informatik-Studierenden Martin Haidegger, Martin Häusler, Alexandra Jäger, Andreas Kochesser und Carmen Vierthaler. Das von ihnen entwickelte e-Learning-System „X-Card“ wurde Anfang Juli von einer Fachjury ausgezeichnet.
IT-Preis 2011
Bild: Das Siegerteam v. l.: Carmen Vierthaler, Alexandra Jäger, Martin Häusler, Andreas Kochesser und Martin Haidegger

Der IT-Preis der Stadt Innsbruck wird jährlich unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftskammer Tirol an Studierende des Bachelor-Studiums Informatik vergeben, die im Rahmen der Lehrveranstaltung „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ eine spezifische Aufgabenstellung bearbeiten. Die besten Anwendungen aus der Lehrveranstaltung können für den IT-Preis eingereicht werden.
Heuer hatten die Studierenden eine an der Karteikarten-Lernmethode von Sebastian Leitner orientierte e-Learning-Anwendung zu entwickeln. Neben der Erstellung, Benennung und Verwaltung von Karteikarten waren eine Reihe weiterer Funktionen für die neue Lernsoftware zu programmieren, so z.B. eine nutzerfreundliche, gegebenfalls mobile Lernfunktion, bei der jede Nutzeraktion laufend mit dem zentral gespeicherten Status des benutzten Karteikastens synchronisiert werden sollte.

Gesamtlösung beeindruckte

Die Entscheidung um den diesjährigen IT-Preis war äußerst knapp. Am besten gemeistert haben die Herausforderungen Martin Haidegger, Martin Häusler, Alexandra Jäger, Andreas Kochesser und Carmen Vierthaler mit ihrer Anwendung „X-Card“. Das von Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Barbara Weber und Dipl. Ing. Stefan Zugal betreute Team überzeugte nicht nur durch eine hervorragende Software-Architektur sondern auch durch ihr professionelles Projektmanagement und die anschauliche Präsentation. Die Jury bestehend aus Mag. Alexander Lechner (BAW Business Applications), Dr. Rainer Mayr (TIWAG) und Dr. Alexander Doblander (ARZ) zeigte sich bei der Bekanntgabe ihrer Entscheidung von der Gesamtlösung beeindruckt. Prof. Dr. Ruth Breu, Leiterin der Forschungsgruppe Quality Engineering, war sehr angetan von den Projektergebnissen: „Die Studierenden haben in diesen Projekten einen entscheidenden Schritt vom reinen Programmieren hin zur industriellen Software-Entwicklung geschafft.“ Die Übergabe der Preise bestehend aus Pokalen und Büchern erfolgte durch Gemeinderat Hans Haller statt, der die Grüße von Bürgermeisterin Oppitz-Plörer überbrachte.

(Eva Fessler/Barbara Weber)

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