Physik-Nobelpreisträger John Hall in Innsbruck

Der US-amerikanische Physiker John L. Hall war in der vergangenen Woche zu Gast an der Uni Innsbruck und dem Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er führte Gespräche mit den international erfolgreichen Innsbrucker Quantenphysikern, traf mit Studierenden zusammentreffen und hielt einen öffentlichen Vortrag.
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John L. Hall wurde 2005 gemeinsam mit Roy J. Glauber und Theodor Hänsch für seinen Beitrag zur Entwicklung der laserbasierten Präzisionsspektroskopie mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Er hat Methoden und Technologien entwickelt, die heute zu den Standardwerkzeugen der experimentellen Quantenphysik gehören. „Seine Entwicklungen in der Laserspektroskopie haben der experimentellen Erforschung der Quantenphysik ganz neue Möglichkeiten eröffnet“, sagt der Innsbrucker Experimentalphysiker Rainer Blatt, der bereits in den 1980er-Jahren mit John Hall zusammengearbeitet hat. In einem öffentlichen Vortrag am Mittwoch führte John Hall die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer in die Verwendung moderner Lasertechnologien in den Wissenschaften ein.

Immer wieder sind herausragende Wissenschaftler aus dem Gebiet der Quantenphysik zu Gast in Innsbruck und unterstreichen damit die international herausragende Rolle der heimischen Physiker.

(Christian Flatz)

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