Mit dem isi ins südliche Afrika

Einblick in die sprachliche und kulturelle Vielfalt Afrikas südlich der Sahara vermittelte der heurige Länderschwerpunkt des Internationalen Sprachenzentrums (isi). Neben Schnupperkursen in Hausa und Kiswahili fanden in Kooperation mit zahlreichen Partnerinstitutionen Vorträge, ein Leseabend sowie eine Filmvorführung statt.
afrikaschwerpunkt_isi.jpg
Bild: Trommeln zählen zu den Kommunikationsmitteln im südlichen Afrika. (Symbolfoto: rogiro/www.flickr.com)

Eine neue Sprache eröffnet immer eine neue Welt. Aus diesem Grund bietet das Internationale Sprachenzentrum isi nicht einfach nur Sprachkurse, sondern vermittelt auch Einblick in fremde Kulturen“, heißt es auf der Website des isi. – Diese programmatische Botschaft wird nicht nur im regulären Kursbetrieb, sondern auch bei der Konzeption des alljährlich wechselnden Länderschwerpunktes gelebt, der heuer im Zeichen der sprachlichen und kulturellen Vielfalt Subsahara-Afrikas stand.

Gleich zum Auftakt am 18. Mai gab die Sprachwissenschaftlerin Dr. Marlene Mussner in einem Vortrag einen knappen Überblick über die indigenen afrikanischen Sprachen und ihre genetische Verwandtschaft. Im Anschluss daran hatten die Zuhörerinnen und Zuhörer die Möglichkeit, bei Dr. Bella Bello Bitugu und Mag. Valentine Mbawala Schnupperkurse in Hausa und Kiswahili zu besuchen. – Ein Angebot, das laut isi-Leiterin Dr. Katrin Mayr besonders gut ankam: „Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren bei den Schnupperkursen und haben bis zum Schluss eifrig mitgemacht“, berichtet Mayr.
Am 23. Mai lud ein frankophoner Leseabend zu einem Streifzug durch Werke von Autorinnen und Autoren aus verschiedenen französischsprachigen Ländern Afrikas ein. Die Verknüpfung von Sprache und Identität waren Thema eines Vortragsabends am 26. Mai. Im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Innsbruck wurde am 1. Juni der Film „Un homme qui crie“ gezeigt; im Anschluss fand eine Diskussion mit Regisseur Mahamat-Saleh Haroun statt.

Inter- und intrakulturelle Kommunikationstechniken werden bis Ende Juni im isi-Kurs „Afrikanische Trommeln und Hausa als Medien der Kommunikation in der Kultur Westafrikas“ weitergegeben.

(Eva Fessler)

Nach oben scrollen