Bilder vom Menschen, Bilder von Menschen

Die Wahrnehmung von Körpern und Körperlichkeit, der historische Blick auf den Leib und der Drang sein Inneres und Äußeres zu erkunden, das ist das Thema der Ausstellung „Bilder vom Menschen, Bilder von Menschen – Phantastische Blicke ins Innere des Körpers“ an der Universität Innsbruck.
Ausstellung "Bilder vom Menschen, Bilden von Menschen"
Bild: „Bilder vom Menschen, Bilder von Menschen – Phantastische Blicke ins Innere des Körpers“ ist der Titel einer Ausstellung von 28. März bis 16. April an der Universität Innsbruck.

Der von Wissensdurst genährte Drang, die im Inneren des Körpers verborgenen Geheimnisse sichtbar zu machen, produzierte über Jahrhunderte neben Faktenwissen auch eine reichhaltige Bilderwelt. Welche Wendungen dieser verwegene Zugriff nahm, seine Höhenflüge wie seine Tiefschläge, das sind Themen dieser Ausstellung.

In den Fokus genommen werden dabei durchaus bekannte Bildnisse und Gebrauchsgrafiken, entstanden von der Neuzeit bis hin ins 20. Jahrhundert. Sie alle zeugen vom Zugriff auf den Körper, jedes in seiner Art. Siegessicher eröffnet der vom Skalpell zergliederte neuzeitliche Leib neue Perspektiven, während durch technischen Fortschritt und erweiterten Wissensstand später durchaus auch Ängste ins Bild rückten. Die Auflehnung des künstlichen Menschen gegen seinen Schöpfer ist eines der Themen, die Sorge vor einer ungewissen Zukunft, wie sie die Theorie der Evolution in ihrem Gepäck mitbrachte, ein weiteres. In der Ausstellung finden sie sich nebeneinander gestellt.

So bietet diese Zusammenstellung, anhand einer Auswahl historischer Körperkonzepte und Körpermetaphern, den Besuchern auch die Möglichkeit, diese bis zur Gegenwart weiterzudenken.

Die Ausstellung „Bilder vom Menschen, Bilder von Menschen“ entstand im Rahmen einer Lehrveranstaltung am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie / Fachbereich Europäische Ethnologie und wurde von StudentInnen der Europäischen Ethnologie gestaltet.

Ausstellungsdauer: 28. März – 16. April
Ausstellungsort: Universität Innsbruck, Erdgeschoss Bruno-Sander-Haus, Innrain 52

Ein Projekt von StudentInnen der Europäischen Ethnologie in Kooperation mit dem Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie.

Wir danken unseren Fördergebern: Universität Innsbruck – Büro für Öffentlichkeitsarbeit, Philosophisch-Historische Fakultät der Universität Innsbruck, Österreichische Hochschülerschaft Innsbruck, Land Tirol – Abteilung Kultur

(Alexandra Bröckl)

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