Innsbrucker Sportmanagement-Symposium voller Erfolg

Am Institut für Sportwissenschaft hat vergangene Woche das 1. Innsbrucker Sportökonomie & -Management Symposium stattgefunden. Dabei wurden aktuelle wissenschaftliche sportökonomische Fragestellungen besprochen. Das Interesse an der Veranstaltung war enorm. Neben Wissenschaftlern haben Vertreter aus Sportverbänden und -vereinen, Sportpolitik und -verwaltung sowie Tourismus teilgenommen.
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Bild: Großes Interesse an Sportmanagement-Symposium.

Bereits mehrere Tage vor Beginn war das Sportmanagement-Symposium ausgebucht, der Hörsaal 1 am Institut für Sportwissenschaft platzte schließlich aus allen Nähten. Nach den Begrüßungsworten von Rektor Prof. Karlheinz Töchterle und Institutsleiter Prof. Martin Burtscher referierten Prof. Erich Thöni  vom Institut für Finanzwissenschaft und Norbert Schütte zu Zukunftsperspektiven der Sportökonomie und des Sportmanagements. Prof. Holger Preuss, einer der weltweit renommiertesten Forscher zu ökonomischen Fragestellungen von Sportgroßveranstaltungen, diskutierte Opportunitätskosten und die Effizienz von Sportevents.

Überhaupt genoss das Thema „Sportgroßveranstaltungen“ hohen Stellenwert innerhalb des Symposiums zumal in Innsbruck und Tirol regelmäßig einmalig stattfindende und wiederkehrende Events veranstaltet werden. Präsentiert wurden Bewertungsinstrumente zu Sportveranstaltungen, Modelle zur systematischen Weitergabe von Wissen im Zuge von Events und die Messung von ökonomisch nicht zu quantifizierenden Wirkungen von Sportgroßveranstaltungen am Beispiel der Olympischen Spiele München 2018.

Weiterer Themenschwerpunkt war der Stand und die Möglichkeiten der Ausbildung im Bereich Sportmanagement in Österreich und insbesondere in Innsbruck. Der Studiengang „Sportmanagement“ wird seit über 15 Jahren erfolgreich angeboten. Absolventinnen und Absolventen, so bestätigen die aktuellen Studien, haben gute Berufschancen. Im Bezug auf die Berufswahl und das Berufsbild Sportmanager/in wurde der Verein „Sportmanagement Austria – Vereinigung der Führungskräfte im österreichischen Sport“ vorgestellt.

Dank der Unterstützung durch zahlreiche Partner (insbesondere Flughafen Innsbruck, Tourismusverband Innsbruck und Stadt Innsbruck) sowie der Kooperation mit weiteren Hochschulen (Universität Mainz, Management Center Innsbruck, Macromedia Hochschule Stuttgart, Fachhochschule Kufstein) wurden in parallel organisierten Vorträgen sowohl Wissenschaftler als auch Praktiker auf die Wichtigkeit der Sportökonomik und der praktischen Relevanz des Bereichs „Sportmanagement“ hingewiesen.

(Martin Schnitzer)

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