Föderalismus-Nachwuchs-Wissenschaftspreis verliehen

Am 14. März wurde Dr. Niklas Sonntag vom Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre mit dem „Nachwuchspreis für wissenschaftliche Forschung zum Föderalismus“ ausgezeichnet.
Föderalismuspreis 2011
Bild: Landesrat Dr. Bernhard Tilg überreicht Niklas Sonntag den Föderalismus-Nachwuchs-Preis.

Am Montag, den 14. März, wurde der vom Institut für Föderalismus ausgeschriebene „Nachwuchspreis für wissenschaftliche Forschung zum Föderalismus“ unter Beisein von Landesrat Dr. Bernhard Tilg und Vizerektor Prof. Tilmann Märk verliehen. Preisträger ist Dr. Niklas Sonntag, Universitätsassistent am Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre.

„Das Institut für Föderalismus versucht mit der Vergabe eines Nachwuchswissenschaftspreises das Interesse junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Föderalismus zu wecken und dadurch neue Akzente in der Forschung zu setzen“, sagt Univ.-Doz. Dr. Peter Bußjäger, Direktor des Instituts für Föderalismus.

Die mit dem Preis ausgezeichnete Dissertation von Niklas Sonntag, „Präventive Normenkontrolle in Österreich und Europa“, betrachtet die Möglichkeiten einer Gesetzesprüfung vor der Kundmachung, um so mögliche Verfassungswidrigkeiten oder legistische Mängel rechtzeitig abfangen zu können – eine bislang in der Rechtswissenschaft nur wenig beachtete Thematik. Die Bandbreite dafür in Frage kommender Instrumente reicht dabei von der Mitwirkung von Kammern und NGOs im Zuge des Begutachtungsverfahrens bis hin zum Beurkundungsrecht des Bundespräsidenten und präventiver Prüfbefugnisse des Verfassungsgerichtshofes.

Der Preisträger

Dr. Niklas Sonntag, 1980 in Hall in Tirol geboren, absolvierte das Studium der Rechts- und Politikwissenschaft und ist derzeit Universitätsassistent am Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre der Universität Innsbruck. Er hat Publikationen unter anderem zu den Themen Wahlrecht, Minderheiten und Parlamentarismus veröffentlicht.

(sh)

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