Seminar: „Natural Hazards Management in a Changing Climate“

Das bereits 14. gemeinsame Seminar der „European Association of Law and Economics“ und der“ Geneva Association for the Study of Risk and Insurance” fand dieses Jahr in Innsbruck statt. Thema war die Zuweisung von Verantwortung in der Prävention von Naturgefahren.
Paul Kleindorfer, INSEAD
Bild: Paul Kleindorfer von INSEAD bei seinem Vortrag.

Das traditionsreiche Innsbrucker Seminar zum gesellschaftlichen Naturgefahrenmanagement fand in diesem Jahr als gemeinsame Veranstaltung mit der europäischen Vereinigung für Recht und Ökonomie (EALE) und der internationalen Vereinigung für das Studium der Versicherungswirtschaft (GA) statt. Hochrangige internationale Gäste wie Paul Kleindorfer von INSEAD und Jason Johnston von der Virginia Law School trafen auf Nachwuchswissenschaftler der Universität Innsbruck und diskutierten weitere aktuelle Forschungsergebnisse in diesem Bereich.

Die Schwerpunkte der Diskussion lagen in diesem Jahr auf der Zuweisung von privater und öffentlicher Verantwortung in der Prävention von Naturgefahren sowie auf „Lessons learnt“ in verschiedenen europäischen Ländern und den USA. Diskutierte Fragen waren außerdem, welche Veränderungen sich im Zuge des Klimawandels in der Regulierung von Versicherern ergeben und wie Klimaschutzaspekte in die Gestaltung von Versicherungsverträgen einfließen können.

Veranstaltet wurde das Seminar gemeinschaftlich vom Institut für Finanzwissenschaft und dem Institut für Zivilrecht (unter der Leitung von Hannelore Weck-Hannemann, Reimund Schwarze und Bernhard Koch) der Universität Innsbruck. Das Programm und die Papiere stehen zum Download auf der Website zur Veranstaltung zur Verfügung.

(Reimund Schwarze)

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