Tag der Mathematik

Am 23. Februar bot der „Tag der Mathematik“ interessante Vorträge über Erkenntnisse und Forschung aus dem weiten Feld der Mathematik. Zahlreiche interessierte Schülerinnen und Schüler sind mit ihren Lehrerinnen und Lehrern der Einladung gefolgt.
Tag der Mathematik
Bild: Interessierte Schülerinnen und Schüler am Tag der Mathematik

Am 23. Februar veranstaltete das Institut für Mathematik – in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Mathematischen Gesellschaft und dem Institut für Grundlagen der Bauingenieurwissenschaften, AB Technische Mathematik – den „Tag der Mathematik“ als Informationsveranstaltung für interessierte Schülerinnen und Schüler.

Insgesamt waren 300 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und weitere Interessierte erschienen, der Hörsaal A im Viktor-Franz-Hess-Haus war bis auf wenige Plätze gefüllt. Nicht nur von Innsbrucker Schulen, sondern auch von recht weit her (Feldkirch, St. Johann, Lienz, …) hatte sich das Publikum versammelt. Prof. Michael Oberguggenberger begrüßte die so zahlreich Erschienenen und führte durch das spannende Programm.

Zunächst führte Prof. Hans Humenberger (Universität Wien) die Anwesenden in „das merkwürdige Gesetz von Newcomb und Benford“ ein und erläuterte in seinem Vortrag, warum in Statistiken und Messreihen überdurchschnittlich viele Zahlenwerte mit der Ziffer 1 beginnen.

Anschließend berichtete Prof. Mathias Ehrhardt (Universität Wuppertal) in seinem Vortrag „Numb3rs – Die Logik des Verbrechens – Wie analysiert man soziale Netzwerke?“ über mathematische Methoden aus der Graphentheorie, mit denen man den Informationsfluss in Firmen, terroristischen Netzwerken und auch in sozialen online-Netzwerken wie Facebook untersuchen kann. Dabei konnten die Zuhörer die erlernten Begriffe auch gleich ausprobieren und einfache Graphen zeichnen.

In der darauf folgenden Pause gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Jause. Zeitgleich präsentierten einige Innsbrucker Forschungsgruppen ihre Arbeit. Zum Abschluss dieses rundum gelungenen Tages stellte Ao. Univ.-Prof. Dr. Mechthild Thalhammer vom Institut für Mathematik den Schülerinnen und Schülern das Innsbrucker Mathematikstudium vor und informierte auch über Berufsaussichten speziell im Tiroler Raum. Zeitgleich lud Ass.-Prof. Dr. Christel Geiß von der Arbeitsgruppe Stochastik die Lehrerinnen und Lehrer zu einem Meinungsaustausch über das Thema „Stochastik in der Schule“ ein, der in eine anregende Diskussion mündete.

(Gerhard Kirchner, Institut für Mathematik)

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