Förderung für herausragende Studierende

Vier Studierende der Innsbrucker Universitäten konnten sich kurz vor Weihnachten über Nachwuchspreise für wissenschaftliche Forschung aus den Erträgen der Allgemeinen Hochschulstipendienstiftung freuen. Im Rahmen einer kleinen Feier überreichten die Forschungsvizerektoren am 21. Dezember die Urkunden an die Preisträger.
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Bild: v.l. Vizerektor Tilmann Märk, Lukas Reichsöllner, Anna Posod, Tobias Hell, Carina Thürridl und Vizerektor Günther Sperk

Die beiden Universitäten konnten in diesem Jahr zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zur Anerkennung seiner Leistungen aus den Erträgen der Allgemeinen Hochschulstipendienstiftung die Nachwuchspreise für wissenschaftliche Forschung vergeben. Insgesamt wurden vier, mit 500 Euro dotierte Preise verliehen: drei an Studierende der Universität Innsbruck und einer an eine Medizinstudentin. Die Kandidatinnen und Kandidaten wurden von ihren Betreuerinnen und Betreuern nominiert, als Auswahlkriterien galten die wissenschaftliche Qualität eines Projektes oder Werkes, die Originalität des Forschungsansatzes sowie die Eigenständigkeit bei der Problemlösung.

Die PreisträgerInnen 2010:

Tobias Hell absolviert das Masterstudium Technische Mathematik am Institut für Mathematik und wurde von Prof. Alexander Ostermann nominiert. Er ist ein „außergewöhnlich begabter Mathematiker, der durch seine professionelle Herangehensweise an schwierige Forschungsprobleme und durch seine soziale Kompetenz besticht“. In seiner Masterarbeit beschäftigt er sich mit der Frage nach der Regularität von Lösungen elliptischer Randwertaufgaben auf nichtglatten Gebieten, also Gebieten mit Ecken.

Lukas Reichsöllner ist Diplomand am Institut für Experimentalphysik und wurde von Prof. Hanns-Christoph Nägerl nominiert. Der „sehr talentierte und dynamische junge Physiker“ ist Mitarbeiter in dessen Arbeitsgruppe. Im Rahmen seiner Diplomarbeit hat er ein Hochleistungslasersystems mit gleichzeitiger Emission von extrem schmalbandigem Licht bei 1604 nm und der frequenzverdoppelten Wellenlänge 532 nm entwickelt. Ein System, mit dem es möglich sein wird, optische Gitter und gleichzeitig phasenkohärente optische Übergitter zu erzeugen.

Carina Melanie Thürridl ist IWW-Studentin und wurde von Dr. Katja Hutter und Dr. Julia Hautz vom Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus nominiert. Thürridl analysiert in ihrer Diplomarbeit den Zusammenhang zwischen nutzergenerierten Videos im Web 2.0, ihrer Glaubwürdigkeit und Relevanz und den Auswirkung auf die Wahrnehmung von Marken.

Anna Posod absolviert das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck. Sie beschäftigt sich im Rahmen ihrer Diplomarbeit mit Hirnschädigungen durch relative Hyperoxie bei Frühgeborenen und möglichen prophylaktischen Effekten des Arzneistoffs Dextromethorphan.

(Christian Flatz)

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