50 Jahre „Innsbrucker Zeitungsarchiv“

Ein Abend mit Christa Gürtler, Sigrid Löffler, Erika Wimmer, Markus Hatzer, Michael Klein, Stefan Neuhaus und Martin Sailer.
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Bild: Das Innsbrucker Zeitungsarchiv feiert sein 50jähriges Jubiläum.

Gleich mehrere Gründe zum Feiern gibt es in diesem Jahr für das „Innsbrucker Zeitungsarchiv“ / IZA, der größten universitären Dokumentationsstelle für journalistische Literaturkritik im deutschen Sprachraum, zugleich Forschungseinrichtung für mediale Literaturvermittlung. Vor 50 Jahren begann Michael Klein mit dem Aufbau seiner Sammlung von Literaturkritiken, aus der das IZA wurde. Vor 10 Jahren schaffte es das IZA mit Hilfe eines EU-Projektes ins Netz. Als einzige Einrichtung seiner Art ist es heute ein Online-Archiv. Und schließlich wurde vor einem Jahr eine neue Reihe des IZA im StudienVerlag begründet, 10 Bände liegen bereits vor.

Anlässe genug, um sich in einem Gespräch mit Michael Klein, das Martin Sailer vom ORF-Tirol mit ihm führen wird, an die Anfänge zu erinnern. Außerdem, um sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Frage nach der Bedeutung der Literaturkritik heute zu stellen, zugleich nach den Kriterien der Bewertung von Literatur in den Massenmedien zu fragen und sich mit dem Stellenwert von Literaturkritik an den Universitäten auseinander zu setzen. Stefan Neuhaus wird darüber mit der Literaturkritikerin Sigrid Löffler (Mitbegründerin von „Literaturen“), der Autorin Erika Wimmer sowie mit der Literaturwissenschaftlerin und -kritikerin Christa Gürtler sprechen.

Zum Abschluss werden Markus Hatzer, Geschäftführer des StudienVerlags, und Herausgeber Stefan Neuhaus die Buchreihe „Angewandte Literaturwissenschaft“ präsentieren, in der Arbeiten und Aufsatzsammlungen zur Literaturkritik, zum literarischen Leben und zur Gegenwartsliteratur erscheinen.

Wann: 14. Dezember 2010, 20.00 Uhr
Wo: Literaturhaus am Inn
Wer: Eine Veranstaltung des Instituts für Germanistik in Kooperation mit dem Literaturhaus am Inn

(Renate Giacomuzzi)

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