Doktoratskolleg-PLUS „Computational Interdisciplinary Modelling“ gestartet

Am 6.10.2010 wurde mit einer Welcome-Reception das erste Doktoratskolleg PLUS (DK-PLUS) der Universität Innsbruck eröffnet. Die Sprecherin Prof. Sabine Schindler vom Institut für Astro- und Teilchenphysik konnte VR Tilmann Märk, Dekan der MIP-Fakultät Alexander Ostermann und den Leiter der Abteilung Client/Server-Systeme des ZID Michael Fink als Eröffnungssprecher begrüßen.
Anfang Oktober wurde das erste Doktoratskolleg PLUS der Uni Innsbruck eröffnet.
Bild: Anfang Oktober wurde das erste Doktoratskolleg PLUS der Uni Innsbruck eröffnet.

Das DK-PLUS „Computational Interdisciplinary Modelling“ (CIM) ist ein Ausbildungszentrum, in welchem 10 Professorinnen und Professoren bis zu 28 Dissertanten interdisziplinär ausbilden. Das CIM ist an der Forschungsplattform „Scientific Computing“ angesiedelt und fakultätsübergreifend. Die teilnehmenden Institute der Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik sind die Institute für Astro- und Teilchenphysik, Informatik, Ionenphysik und Angewandte Physik und Mathematik. Von der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften nehmen drei Arbeitsbereiche des Instituts für Grundlagen der Bauingenieurwissenschaften teil, nämlich jene für Angewandte Mechanik, für Festigkeitslehre, Baustatik und Tragwerkslehre sowie für Technische Mathematik.

Es konnten bereits 20 Studierende begrüßt werden, die aus folgenden Ländern stammen: China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Vietnam. Weitere acht werden im Laufe dieses Studienjahres hinzukommen.

Die Studierenden absolvieren eines der an den teilnehmenden Fakultäten angebotenen Doktorats- bzw. PhD-Studien. Die Kurse sind durch das Curriculum des DK-PLUS vorgegeben. Dieses besteht aus Basic Courses, die für alle verpflichtend sind, und einen Überblick über die verschiedenen Methoden und Anwendungen, welche von den Professorinnen und Professoren verwendet werden. Als Advanced Courses wählen die Studierenden Kurse aus dem Fachgebiet der Dissertation. Außerdem ist es verpflichtend, internationale Konferenzen zu besuchen und dort die Ergebnisse zu präsentieren. Weiters stehen für die Studierenden auch zwei Winterschulen in Obergurgl und ein mehrmonatiger Auslandsaufenthalt auf dem Programm.

Durch diese interdisziplinäre Ausbildung wird nicht nur die heimische Industrie die dringend gesuchten Spezialisten bekommen, sondern die Dissertanten werden auch optimal auf eine internationale Karriere in der Wissenschaft vorbereitet.

 (Arntraud Bacher)

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